BRK legt eindrucksvolle Bilanz vor
Leistung, die staunen lässt

Ehrungen beim BRK Friedenfels: Im Bild vorne von links Elfriede Schlicht, Andrea Winkler, Maria Höfer, hinten von links zweiter Bürgermeister Oskar Schuster, Willi Wick, Peter Steinhauser, Kreisbereitschaftsleiter Markus Münchmeier, Dr. Siegfried Steinkohl. Bild: roh
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Friedenfels
15.02.2016
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Als die Mächtigen der Welt auf Schloss Elmau tagten, war auch Andrea Winkler vor Ort. Die Leiterin der Rot-Kreuz-Bereitschaft Friedenfels war in den Sanitätsdienst beim G7-Gipfel eingebunden. Doch nicht nur da leistete sie wichtige Arbeit.

Das Rote Kreuz Friedenfels präsentierte in der Jahreshauptversammlung eine beeindruckende Bilanz. "Da wurde wieder viel bewegt", merkten auch die Ehrengäste nach dem Rückblick von Bereitschaftsleiterin Andrea Winkler in der Steinwaldhalle an. Sie wiederum hatte in ihrem Bericht die gute Zusammenarbeit mit dem BRK-Kreisverband herausgestellt.

Winkler erinnerte unter anderem an den Helfertag in Waldsassen, aber auch an stressige Zeiten und schlaflose Nächte bei mehrtägigen Großereignissen wie Herbst- und Bürgerfest oder OVL-Lauf und AC-Kart-Turnier. Der 77. und 78. Behinderten-Nachmittag habe wieder großen Anklang gefunden. Für die Theateraufführung gelte der Laienspielgruppe Friedenfels großer Dank. Andrea Winkler verwies auch auf Krankenbesuche, runde Geburtstage, die Seniorengymnastik mit Zita Schuster und Jutta Wagner (neuerdings mit Maria Höfer und Monika Schmid), die Adventsfeier der Senioren mit 90 Gästen und das Ferienprogramm. Monika Schraml rückt als Helferin vor Ort aus, informierte die Bereitschaftsleiterin und fuhr fort: "Seit Juli sind einige unserer Mitglieder, vor allem die Familien von Rot-Kreuz-Arzt Dr. Siegfried Steinkohl und zweitem Bürgermeister Oskar Schuster in der Flüchtlingshilfe sehr aktiv." Winkler schloss ihren Bericht mit einem herzlichen Dank an alle Helfer, die Gemeinde sowie Sven Lehner vom BRK-Kreisverband.

2711 Stunden, etwa 600 mehr als im Vorjahr, habe das Friedenfelser Rote Kreuz (ohne Jugend-Rot-Kreuz) im Dienst am Nächsten geleistet. Das sei sehr beachtlich, so zweiter Bürgermeister Oskar Schuster und Kreisbereitschaftsleiter Markus Münchmeier. "Ihr seid immer da, wenn ihr gebraucht werdet. Herzlichen Dank", sagte Schuster im Namen der Gemeinde.

Liebenswert


Die besten Grüße der Kreisgeschäftsstelle überbrachte Markus Münchmeier und versicherte: "Soweit möglich, sind wir behilflich." Die enorme Zahl an geleisteten Stunden "verdient unsere Anerkennung und fordert unsere Bewunderung". Der Kreisbereitschaftsleiter hob hervor: "In Friedenfels haben wir eine liebenswerte Bereitschaft, die stundenmäßig den großen in nichts nachsteht." Beim Helfertag am 12. März würde er gerne wieder Friedenfelser begrüßen. Erika Stock war es vorbehalten, im Namen der Bereitschaft dem "Motor" Andrea Winkler mit einem Blumengebinde zu danken. "Sie kümmert sich um alles!" Das stimmt, bekräftigten Erwin Bächer als Seniorenbeauftragter und Peter Steinhauser als Behindertenbeauftragter und fügten weitere Lobesworte an. Steinhauser bat, Vorschläge zur Verbesserung der Inklusion an ihn zu richten.

Beim Ausblick auf das künftige Programm verwies Andrea Winkler auf Behindertennachmittage im Frühjahr und Herbst sowie die Seniorengymnastik. Die Altenstube sei geöffnet. Für Sanitätsabsicherung bei Veranstaltungen werde weiter gesorgt. Nicht zu kurz komme die Fortbildung. Der einzig vorhandene Defibrillator sorgte für Diskussionen: Der Zugriff sollte 24 Stunden gesichert sein.

Verdiente KräfteÜber Auszeichnungen freuten sich in der Jahresversammlung verdiente Mitglieder, "Säulen des Friedenfelser Roten Kreuzes". Jutta Wagner, Frieda Schraml, Maria Höfer leisten seit 55 Jahren aktiv Rot-Kreuz-Arbeit, Peter Steinhauser 50 Jahre, Elfriede Schlicht 40 Jahre, Dr. Siegfried Steinkohl 30 Jahre, Thomas Hoffmann 25 Jahre und Willi Wick 20 Jahre. Kreisbereitschaftsleiter Markus Münchmeier überreichte für die außerordentliche Treue Urkunden und Auszeichnungsspangen. (roh)
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