Erlebnisreicher Abstecher des Fichtelgebirgsvereins ins Goldbachtal
Hinüber in den Böhmerwald

An der Goldbachhütte standen Tische und Bänke bereit. Die Friedenfelser Wanderer genossen die Natur und stärkten sich unter großen Ahornbäumen. Bild: roh
Vermischtes
Friedenfels
20.10.2016
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Die vorletzte Tageswanderung in dieser Saison führte den Fichtelgebirgsverein Friedenfels vom Oberpfälzer Wald in den Böhmerwald und zurück. Ausgangspunkt war das Langlaufzentrum Silberhütte. Wanderwart Werner Zuleger hatte die Wanderung bestens vorbereitet. Vom Kreuzstein aus verlief der Weg nach Süden durch den herbstlichen Wald. Erster Höhepunkt war der Aussichtsturm auf dem Rabenberg. Sonnenstrahlen begleiteten die Ausflügler auf die höchste Plattform in über 24 Meter Höhe. Dort genoss man die tolle Aussicht. Besonders augenfällig war der Burgberg von Flossenbürg aus einer völlig ungewohnten Perspektive. Im Norden begrenzte der heimische Steinwald den Horizont. Unmittelbar danach ging es abwärts nach Südosten, wo die ehemalige Panzerstraße den Weg wies. An unzähligen stattlichen Fichten und Tannen vorbei erreichten die Wanderer inmitten des Naturschutzgebietes Böhmerwald den Goldbach, der anders als die Waldnaab den Südosthang des Entenbühls entwässert und über Mies und Moldau den Weg zur Nordsee findet. Auf einer Waldwiese tauchte die Goldbachhütte, Ziel der Tageswanderung, auf. Das freundliche tschechische Hüttenpersonal wartete schon. Die gegrillten Würste schmeckten ausgezeichnet. Den Rückweg bewältigte man über langgezogene Serpentinen hinauf zum Entenbühl ohne Schwierigkeiten. Nach elf Kilometern und 480 Höhenmetern war der Ausgangspunkt erreicht.

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