Feuer auf dem Schusterberg weithin sichtbar
Schneefall genau einen Tag zu spät

Vermischtes
Friedenfels
01.01.2016
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Der Zuspruch und das Lob waren groß für den Arbeitskreis Tourismus: Die rührige Gemeinschaft brannte am Mittwoch das traditionelle Bergfeuer ab. Was fehlte war nur der Schnee, der am Silvesterabend - und damit genau einen Tag zu spät kam. Wie auch immer: Das weithin sichtbar flackernde Bergfeuer am Schusterberg beeindruckte zum Jahresende über 250 einheimische Besucher und Touristen.

Fackelzug


Vom Parkplatz beim Freibad bildete sich zu Beginn der Veranstaltung ein stattlicher Fackelzug der entlang des Kreuzweges zum Gipfel des Schusterbergs marschierte und von Bürgermeister Gottfried Härtl und Tourist-Info Leiterin Melanie Höfer angeführt wurde. "Im letzten Jahr hatten wir Schnee und da war die nächtliche Wanderung mit den vielen Fackeln besonders schön", erinnerte sich eine Urlauberin aus Berlin. Doch sie sowie die übrigen Besucher nahmen es gelassen, denn der nächtliche Zug auf den befestigen Wanderweg durch den dunklen Wald, hatte ebenfalls seine Reize.

Besonders erfreuten bei der Ankunft die angestrahlte und geöffnete Kriegerkapelle sowie die lodernden Flammen des großen Bergfeuers. Sie machten ruhig und entspannten, sehr zur Freude der Verantwortlichen, die, die mittlerweile traditionelle Veranstaltung bereits zum fünften Mal auf die Beine gestellt hatten. Kraft brauchten die zahlreichen Helfer bereits im Vorfeld sowie während der zweistündigen Veranstaltung. Vom Aufstapeln des Holzes, das bereits im Herbst durchgeführt wurde, bis hin zur beachtlichen Warteschlange am Verkaufsstand, die freiwilligen Mitarbeiter des Arbeitskreises sorgten für einen beschaulichen Jahresausklang.

Kapelle geöffnet


Zahlreiche Besucher verweilten auch kurz zum Gebet in der Kriegerkapelle. Sie war zum ersten Male zum Bergfeuer geöffnet. Die weihnachtliche Beleuchtung der Gebetsstätte sowie die Lichter aus Friedenfels und dem Ortsteil Öd, die in der dunklen Nacht durch den Nebel drangen, zauberten Weihnachtsstimmung auch ohne Schnee.

Bei einer Tasse Glühwein aus dem Kessel oder einem kleinen Bier mit warmen Wienern und Debrezinern auf einem schmackhaften Kipferl, schmiedeten einzelne Besucher bereits Pläne für das nächste Jahr. Bürgermeister Gottfried Härtl freute sich am Ende über den großen Zuspruch und dankte den Helfern Erwin Bächer, Gabi Härtl, Tourist-Info Leiterin Melanie Höfer, Gertraud Kappauf, Hans Lenk, Alexander, Rita und Bernhard Petrik, Angelika Schramm, Zita und Oskar Schuster, Karl Wittmann sowie Eberhard von Gemmingen-Hornberg für die Holzspende zum Bergfeuer.
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