Gesang- und Orchesterverein Friedenfels pflegt beim Wirtshaussingen nicht nur heimatliches ...
"Frohsinn" gefällt mit Weinliedern

Hingebungsvoll und mit Inbrunst intonierten die Sänger den bunt gemischten Reigen populärer Melodien. Bild: roh
Vermischtes
Friedenfels
11.04.2016
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Musik ist international. Diese Sprache versteht man rund um den Erdball. Mit der Auswahl populärer Melodien lieferte der Gesang- und Orchesterverein "Frohsinn" beim dritten Wirtshaussingen im Schützenhaus einen eindrucksvollen Beweis. Unter Leitung des Vorsitzenden Horst Straub übernahm der Chor des Gesang- und Orchestervereins spontan die Führungsrolle und pflegte ganz im Sinne des Namens "Frohsinn" mit gut disponierten Stimmen mit einem bunt gemischten Liederreigen nicht nur heimatliches Kulturgut.

"Es grüßen euch mit Herz und Hand die Sänger vom Steinwaldrand" hieß auch diesmal die bekannte Einladung. Vorsitzender und Dirigent Horst Straub freute sich nach dem Sängergruß über die Unterstützung durch die Freunde des Chorgesangs und die Mitwirkung der Stub'nmusi sowie den neuen aktiven Sänger Wolfgang Mühlbauer. Mitsingen für alle, nicht nur zuhören war angesagt. Das anspruchsvolle "Schifferlied" aus der Provence offenbarte die hohe Motivation der Sänger. Mit frühlingshaftem Schwung wanderten die Sänger über den Rennsteig. Es folgten "In einem kühlen Grunde", "Untreue", "Im Kreise der Lieben". Erwartungsgemäß kam der Frohsinn bei den Weinliedern nicht zu kurz: "Süßen Wein wir trinken", der "Slowenische Weinstrauß", "In Salzburg zu St. Peter" und "Bela Bimba" wurden im beschwingten Rhythmus von den Zuhörern begleitetet. Eher melancholische Melodien wie "Sanft sinkt die Nacht hernieder" oder "Vicin' 'O Mare" durften nicht fehlen. Die Friedenfelser Stub'nmusi in der Besetzung Petra Bannert, Hildegard Harms, Karl Käß, Bernhard Schaumberger und Reinhard Schwarz ergänzten die Sänger vortrefflich. Ihr Repertoire beinhaltete bodenständige Volksmusik, Landler, flotte Dreher und Walzer. Der eher kleine Gastraum brachte die feinen Töne von Hackbrett, Gitarre, Bass und Akkordeon bestens rüber. Die Sänger bemühten den Abschiedsschmerz und das Fernweh mit "Morgen, Mathilda". Die Zuhörer spendeten kräftigen Beifall. Die letzte Sängerkneipe im Frühling, so Dirigent Horst Straub, findet am 28. April im Gasthof "Mühlbachtal" statt.
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