Hilfe für die Ärmsten

Seelsorger Siegfried Wölfel beeindruckte mit seinem Vortrag, den Film- und Bilddokumenten über Mutter Teresa. Bild: bsc
Vermischtes
Friedenfels
30.03.2016
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Sie steht für Nächstenliebe und Aufopferung. Ihr Dienst an den Ärmsten interessierte. Ruhestandsgeistlicher Siegfried Wölfel sprach über Mutter Teresa, wobei er auch mit weniger bekannten Details aufwartete.

Reiner Gärtner, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Friedenfels, freute sich über eine gut gefüllte Veranda im Vereinslokal "Goldener Engel". Die Kolpingfamilie rückte in ihrer Vortragsreihe das Leben der 1997 verstorbenen Ordensschwester in den Blickpunkt. Viel Wissenswertes erfuhren die Zuhörer bereits bei einer Filmvorführung durch Siegfried Wölfel - Titel: "Das Testament der Mutter Teresa".

Sie wurde in aller Welt durch ihr Werk der Nächstenliebe bekannt. Die 2003 selig gesprochene Gründerin des Ordens "Missionarinnen der Nächstenliebe" war in einem längeren Bilddokument zu sehen und äußerte sich zu Fragen der Zeit und stellte die selbstlose Arbeit des Ordens vor. Sie baute Stationen für Waisenkinder, Aids-Kranke, Sterbehäuser, Schulen für ausgesetzte Kinder und Krankenstationen für Slum-Bewohner. Sie starb im Alter von 85 Jahren. Neben dem Hauptsitz des Ordens in Kalkutta gibt es in 140 Ländern der Erde kleine Filialen mit über 6000 Schwestern und Ordensbrüdern, die sich um die Menschen kümmern, die auf der Schattenseite des Lebens stehen, informierte Siegfried Wölfel. Beeindruckend auch die Bilder von Pfarrer Wölfel, die er selbst bei seinem Besuch im Jahr 2014 im Mutterhaus der "Missionarinnen der Nächstenliebe" in Kalkutta aufgenommen hatte. Berichten konnte der Geistliche dabei auch, dass Mutter Teresa noch in diesem Jahr, am 4. September in Rom von Papst Franziskus heilig gesprochen wird. Gleichermaßen bemerkenswert waren die weiteren Erzählungen des Priesters von seiner Reise durch Indien, bei der er zusammen mit Bischof Kiro Stojanov von Skopie und Bischof Bosco Puthur von Melbourne am Sarkophag von Mutter Teresa betete und mit der Nachfolgerin von Mutter Teresa, Mutter Prema, lange sprechen konnte. Sie stammt aus Deutschland, arbeitete wie ihre Vorgängerin an vielen Brennpunkten der Erde und wurde 2009 zur Generaloberin gewählt.

Spenden


Für den ausführlichen und detaillierten Bericht bekam Siegfried Wölfel am Ende seines Vortrags langen Applaus. Die Kolpingsfamilie, die wie immer keinen Eintritt für ihre Vorträge von Mitgliedern und Interessierten verlangte, freute sich über großzügige Spenden. Vorsitzender Reiner Gärtner konnte aus dem bereitgestellten Spendenkörbchen 219 Euro an Ruhestandsgeistlichen Siegfried Wölfel übergeben. Das Geld will der Seelsorger "an die Ärmsten der Armen weiterleiten".
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