Hoher Besuch im Pfarrhof - Dr. Kiro Stojanov lädt Ruhestandspriester Siegfried Wölfel nach ...
Bischof aus Skopje gratuliert gutem Freund

Bischof Dr. Kiro Stojanov gratulierte Ruhestandspriester Siegfried Wölfel mit einem Bildnis von Mutter Teresa nachträglich zum Geburtstag. Im Bild von links Siegfried Wölfel, Dr. Zoran Stojanov, Bischof Dr. Kiro Stojanov und Pfarrhaushälterin Annemarie Friedl. Bild: roh
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Friedenfels
13.07.2016
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Als besondere Ehre - auch wenn seit Jahren eine Freundschaft besteht - wertete Ruhestandsgeistlicher Siegfried Wölfel den Besuch seines Freundes Dr. Kiro Stojanov, Bischof von Skopje (Mazedonien), im Friedenfelser Pfarrhof.

Das Gastgeschenk des Bischofs, ein kunstvolles Bildnis von Mutter Teresa, überraschte und freute Wölfel. Es sei ein Geburtstagsgeschenk. Das runde Jubiläum sei zwar schon am 21. Mai gewesen, doch der Besuch bei seinem Freund und die Glückwünsche persönlich zu überbringen, sei ihm wichtig. Im Mai verhinderten die Termine des Bischofs die Reise nach Deutschland. "Das Bild wird einen Ehrenplatz bekommen", versprach Siegfried Wölfel seinem Freund aus Mazedonien.

Auf der Reise, aus der Slowakei kommend, wo er das Cyrillfest als hoch geachteter Prediger bereicherte, begleitete den hohen katholischen Würdenträger dessen Bruder Dr. Zoran Stojanov, ebenfalls Priester. Beide hieß Siegfried Wölfel in Friedenfels herzlich willkommen. Eine mehr als 30-jährige Freundschaft verbindet Bischof Dr. Kiro Stojanov und Siegfried Wölfel, wie sie im Gespräch mit unserer Zeitung berichteten. Sie haben sich in Mazedonien kennengelernt und vertieften ihre gemeinsamen christlichen Ziele bei einer Pilgerreise ins Heilige Land. Auch war Siegfried Wölfel bei der Promotion Stojanovs in Rom dabei. Stojanov lernte die deutsche Sprache mit Hilfe von Siegfried Wölfel und zelebrierte auch schon Messen in Bärnau. Langsam müsse er sprechen. Das komme am besten an, habe man ihm nahegelegt. Das habe er dann befolgt, erzählte Dr. Kiro Stojanov.

Heiligsprechung


Dr. Kiro Stojanov ist der Ostbeauftragte des Papstes und was besonders zu erwähnen ist, Heimatbischof von Mutter Teresa, Synonym für Barmherzigkeit. Sie wurde 1910 in Skopje geboren und wird voraussichtlich am 4. September vom Papst heilig gesprochen. Das Museum, das den Werdegang von Mutter Teresa und ihr weltweites Wirken darstellt, ist in Skopje errichtet worden - auch auf Initiative von Bischof Stojanov. Für die große Feier in Mazedonien am 11. September sprach Bischof Stojanov dem wie er betonte aktiven Friedenfelser Ruhestandpriester eine herzliche Einladung aus. "Die Einladung nehme ich gerne an. Wenn Gott will, komme ich nach Skopje", dankte Siegfried Wölfel.
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