Hütte des ESV Marktredwitz sehr beliebt - 130 Mitglieder
Ausschuss und Helfer enorm gefordert

Das ESV-Heim im Ortsteil Bärnhöhe ist auch bei Mitgliedern anderer Vereine sehr beliebt und wird gerne für Feiern genutzt. Bild: bsc
Vermischtes
Friedenfels
30.04.2016
39
0

Friedenfels/Marktredwitz. "Unsere Berghütte im Ortsteil Bärnhöhe ist das Zentrum unseres Vereins", betonte die Vorsitzende des Eisenbahner-Sportvereins Marktredwitz (ESV), Ute Zintl, bei der Jahresversammlung in der "Stieglmühle". Um jedoch das Gebäude und das dazugehörige Gelände instand zu halten, seien Hüttenausschuss und freiwillige Helfer im abgelaufenen Vereinsjahr enorm gefordert gewesen.

Zintl verwies auf sieben Arbeitseinsätze und viele kleinere Aktionen. Bei einer Generalreinigung im Frühjahr wurden zudem die Küche neu gestrichen und der Elektroherd und der Kachelofen repariert. Die Bank und der Tisch vor dem Haus wurden farblich dem Gebäude angepasst. Im hinteren Bereich des Grundstücks wurden neue Pfosten gesetzt und herausnehmbare Zaunfelder geschaffen, um die Anlieferung von Arbeitsmaterialien und Brennholz zu erleichtern, so die Vorsitzende.

Wochenlange Holzarbeiten


Nach einem Sturm, der große Äste von den Buchen über dem Dach des ESV-Heims kappte, wurden die Bäume um das Haus von einem Fachmann ausgeschnitten. "In den Wochen danach waren unsere Mitglieder damit beschäftigt, das Holz aufzuarbeiten", so Ute Zintl. Namentlich dankte sie Heinrich Brunner, Anna Heindl, Johann Konz, Brigitte Kreil, Maria Polster, Gerhard Robl, Bernhard Schultes, Karin Schultes, Egbert Vollath und Alois Zintl, die im vergangen Jahr die meisten ehrenamtliche Stunden erbracht hatten.

Gruppenaufenthalte, Geburtstagsfeiern und Trainingsaufenthalte beanspruchen Inventar und Räumlichkeiten der 1939 errichteten Hütte alljährlich enorm. Deshalb will Ute Zintl die Sanierung der Räumlichkeiten fortsetzen. Die Vorsitzende bat daher wieder um zahlreiche Helfer.

Sorgen bereite nach wie vor die Mitgliederentwicklung. Im Jahr 1976 waren es noch 303 Personen - alles Eisenbahner der umliegenden Bahnhöfe Wiesau, Marktredwitz, Reuth bei Erbendorf, Waldsassen und Tirschenreuth. Anfang 2016 waren aber nur noch 130 Mitglieder registriert. Allerdings gebe es eine ähnliche Entwicklung bei den anderen Eisenbahner-Sportvereinen in Deutschland.

Gute Auslastung


Freudig stimme die Vorsitzende dagegen die Zahl der getätigten Buchungen sowie die gute Auslastung der Berghütte. Den Großteil machten Geburtstagsfeiern und Vereinsausflüge mit anschließenden geselligen Treffen aus. Im Aufwind befinde sich auch wieder die früher sehr beliebte Winternutzung. Die direkt vor der Haustür beginnende Langlaufloipe mit dem imposanten Streckennetz der Steinwaldloipe nutzten zahlreiche Wintersportler.

Das Wandern sei derzeit die Hauptsportart im ESV, so Ute Zintl weiter. Zahlreiche Ausflüge gehörten deshalb 2015 zum Veranstaltungsprogramm. Hier dankte Ute Zintl besonders den Reise- und Wanderungsplanern Hans Meister und Manfred Winhard. So manches Erlebnis bei den Ausflügen brachte die Vorsitzende nochmals in Erinnerung. Geplant für die kommenden Monate sind nach den Worten der Vorsitzenden eine Wanderung zum "Dragoner", ein Familienfest auf der Bärnhöhe sowie eine Reise nach Magdeburg.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.