Kolpingsfamilie feiert Jubiläum
Chronik zum Geburtstag

Präses Pfarrer Joseph (links) gratulierte nach dem Erscheinen der Chronik zum 70-jährigen Bestehen der Kolpingsfamilie dem Vorstandsteam und den "Machern" zum gelungen Werk. Vorsitzender Reiner Gärtner, Bernhard Schmidt und Schriftführerin Nora Düning (von rechts) freuten sich über das Lob.
Vermischtes
Friedenfels
19.10.2016
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Die mittlerweile 70 Jahre merkt man dem Jubelverein nicht an. Das Engagement reicht von kirchlichen Verpflichtungen bis hin zu sportlichen Einsätzen.Das wichtigste Ziel aber bleibt davon unberührt.

Die Kolpingsfamilie will stets im Sinne des seligen Gesellenvaters Adolph Kolping generationsübergreifend Mitmenschen durch Begegnungen unterstützen und helfen. Dieses Wochenende feiert die Gemeinschaft Geburtstag. Sie ist 1946 gegründet worden, ging aus dem früheren katholischen Gesellenverein hervor. Im Friedenfelser Gemeindeleben und der örtlichen Jugend- und Familienarbeit hat die Kolpingsfamilie ihren festen Platz.

Ortsgeschichte


Viel Zeit haben zahlreiche Mitglieder des Vorstands in die Vorbereitungen zum 70. Jubiläum gesteckt. Die 58 Seiten umfassende Chronik informiert ausführlich und umfassend über die vergangenen sieben Jahrzehnte des Ortsvereins. Verantwortlich zeichneten Vorsitzender Reiner Gärtner, Schriftführerin Nora Düning und Bernhard Schmidt. Nicht nur Mitglieder dürften an den der Chronik ihre Freude haben. Auch zur Ortsgeschichte tauchen darin immer wieder Hinweise auf: Etwa, dass durch die tatkräftige Arbeit der Kolping-Mitglieder von 1952 bis 1953 bereits das heutige Jugendheim und das spätere Vereinsheim der Kolpingsfamilie entstand. Dass zur Einweihung Bezirkssenior Franz Weigl aus Tirschenreuth und MdL Otto Freundl sowie Landrat Sproß erschienen waren.

Erwin Rückerl seit 1959


Große Verdienste um den Verein erwarb sich Erwin Rückerl. Bereits 1959 wurde er in den Vorstand gewählt, von 1973 bis 2012 begleitete er das Amt des ersten Vorsitzenden. Das heutige Vereinsleben prägen vor allem traditionelle Veranstaltungen, die stets auch viele Nichtmitglieder und Interessierte anziehen: Emmausgang, Johannisfeuers sowie Betriebsbesuche und ein großer Preisschafkopf. Zur religiösen und gesellschaftspolitischen Bildung werden in Zusammenarbeit mit dem Erwachsenenbildungswerk regelmäßig Vorträge, Diskussions- und Informationsabende mit zum Teil namhaften Referenten angeboten.

126 Mitglieder


Der Jahresablauf weist aber für das Vereinsleben noch viele weitere Schwerpunkte, wie etwa die Altkleidersammlungen, Familientage, Erntedankabende und Kegelveranstaltungen aus. Die Urlaubsfahrten und Mehrtagesausflüge sowie die Familienwochenenden in Lambach festigen und erhalten die persönlichen Beziehungen untereinander. Den Höhepunkt des Vereins bildet der alljährlich in würdiger Weise gefeierte Kolping-Gedenktag mit einem Festgottesdienst und der anschließend besinnlichen Adventsfeier. 126 Mitglieder zählt derzeit der Verein. Beim Festakt im Gasthof "Goldener Engel" werden Ehrengäste anwesend sein.

Festgottesdienst und FeierstundeDas 70. Jubiläum würdigt die Kolpingsfamilie dieses Wochenende. Das Programm im Überblick: Samstag, 22. Oktober, 19 Uhr: Festgottesdienst in der Pfarrkirche "Maria Immaculata" mit Bezirkspräses Pfarrer Martin Besold aus Erbendorf und weiteren Geistlichen, musikalische Gestaltung durch den Kolping-Chor Falkenberg. Ab 20 Uhr Geburtstagsfeier mit den Kolpingsfamilien des Bezirks im Gasthof "Goldener Engel". Bezirkspräses Pfarrer Martin Besold referiert: "Eine arme Kirche für die Armen - Eine Vision von Papst Franziskus und was sie für uns bedeutet". Neben den Vereinsehrungen umrahmt der Männergesangverein "Frohsinn" Friedenfels die Geburtstagsfeier. (bsc)


Die PräsidesDie Chronik enthält auch eine Auflistung der Präsides der Kolpingsfamilie: Von 1946 bis 1949 leitete der bekannte Pfarrer Michael Schandri dieses Amt. In folgten Pfarrer Albert Sertl (1949 bis 1953), Pfarrer Heinrich Dotter (1953 bis 1981), Pfarrer Felix Meier (1981 bis 1992), Pfarr-Administrator Richard Bayer (1992 bis 1993), Pfarrer Klaus Haußmann (1993 bis 2010), Pfarrer Varghese Kanjamala (2010 bis 2015) und gegenwärtig Pfarrer Joseph. (bsc)
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