Landwirte besprechen weitere Schritte in Öko-Modellregion Steinwald - Regelmäßiger Stammtisch ...
Genügend Lagerplatz für Bio-Getreide

Vermischtes
Friedenfels
22.09.2016
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Ab der Ernte 2017 wird es ernst: Das Lagerhaus Friedenfels steht für Bio-Getreide zur Verfügung. Zur genauen Absprache der Annahmekapazität, Belegung der Silos und Vermarktung im nächsten Jahr trafen sich 25 Bio-Landwirte aus der Steinwald-Region mit dem Agrar-Betriebsleiter der Friedenfelser Betriebe, Christof Angetter, zum Gespräch in Friedenfels. Auch die Mitarbeiter der Öko-Modellregion Steinwald standen für Fragen zur Verfügung.

12 Silos bereit


Knapp 1000 Tonnen kann das Lagerhaus des Friedenfelser Landhandels, verteilt auf 12 Silos, als Lagerkapazität zur Verfügung stellen. Rein theoretisch genügend Platz, um die Bio-Ware der Ökobauern im Steinwald unterzubringen. Aufgrund der großen Vielfalt an unterschiedlichen Getreidearten, -sorten und -qualitäten, die in der Region von den Bio-Bauern angebaut werden, wird es bis zur Ernte 2017 dennoch eine Herausforderung, alle unter einen Hut zu bringen.

Daher initiierten die Projektmitarbeiter der Öko-Modellregion Steinwald bereits kurz nach der diesjährigen Ernte zusammen mit den Friedenfelser Betrieben ein Treffen aller interessierten Bio-Landwirte. Lagerhaus-Betriebsleiter Christof Angetter informierte die Bauern über die vollbrachte Umstellung der Landwirtschaft der Güterverwaltung Friedenfels auf den ökologischen Landbau. Im Zuge dieser Umstellung nahm das zugehörige Lagerhaus hauptsächlich Getreide von Höfen an, die sich in der Umstellungsphase von der konventionellen zur biologischen Landwirtschaft befanden. Ab nächstem Jahr kann nun anerkannte Bio-Ware angenommen und vermarktet werden.

Genaue Absprachen nötig


"Für eine optimale Auslastung der Bio-Silos des Lagerhauses sind Absprachen in Bezug auf den Anbau und die Lieferung des Getreides sinnvoll. So kann das Lagerhaus für euch Bio-Landwirte der Region und den Landhandel Friedenfels eine Chance für die Zukunft sein", bat Projektleiterin Elisabeth Waldeck um Anregungen aus den Reihen der Erzeuger. Schon allein die kürzere Entfernung zum Lagerhaus sei ein großer Vorteil und spare Transportkosten.

Fast jeder der Getreidebauern greift auf langjährige Erfahrungen im Anbau und der Vermarktung von Bio-Getreide zurück. So sind beispielsweise Hafer und Brotroggen gut geeignete Ackerkulturen für die Bio-Fruchtfolge im Steinwald. Auch Dinkel und Braugetreide würden einige Betriebe an das Lagerhaus liefern können. Außerdem entstand der Wunsch nach regelmäßigem Austausch und Vernetzung. "Ein Bio-Bauern-Stammtisch bietet sich hierfür an", schlug Waldeck vor.
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