Niederlage eine Nebensache

Beim sportlichen Aufeinandertreffen waren sie noch Kontrahenten. Die anschließenden Feierlichkeiten bahnten Freundschaften zwischen den Mitgliedern des TTC Wispenstein und des TSV Friedenfels an. Spartenleiter Gerhard Konz (vorne, Vierter von rechts) versprach bei der Verabschiedung einen Gegenbesuch. Bild: bsc
Vermischtes
Friedenfels
11.11.2016
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Sport fasziniert und verbindet Menschen über weite Strecken. Den Beweis lieferte die Sparte Tischtennis des TSV Friedenfels. Zu Gast hatte die sportlich und gesellschaftlich rührige Abteilung des Turn- und Sportvereins ein echtes sportliches Kaliber.

Mit dem TTC Wispenstein, ein aktiver eigenständiger Tischtennisverein aus der Nähe von Hannover, verbrachte der TSV ein Wochenende, das allen Beteiligten sportlich wie gesellschaftlich besondere Erlebnisse bescherte. Dass die heimische Truppe bei einem Freundschaftskampf mit 1:8 in der Steinwaldhalle den Kürzeren zog, war dabei Nebensache. In der Gemeinschaft der Zelluloidkünstler aus Niedersachsen und der Oberpfalz ging es vielmehr darum, neben der sportlichen Auseinandersetzung ein gemütliches Wochenende zu erleben. Zustande kam das Treffen auf Vermittlung von Rolf und Angelika Schulz, die seit Jahren ihren Urlaub bei Zita und Oskar Schuster im Friedenfelser Ortsteil Öd verbringen. Da beim heimischen Turn- und Sportverein fast alle Sportangebote von den Urlaubsgästen während des Jahres besucht werden können, beteiligte sich Rolf Schulz während seiner Urlaubsaufenthalte am allwöchentlichen Training der Sparte Tischtennis. Hier entstand bereits vor Jahren der Gedanke, ein Freundschaftsspiel durchzuführen.

Langes Warten


Bedingt durch eine Reifenpanne bei der Anreise verspätete sich der Beginn der sportlichen Auseinandersetzung. Spartenleiter Gerhard Konz musste den Begrüßungspokal und ein Fass Bier deshalb für einige Stunden zur Seite stellen. "Vermutlich das Warten und das lange Warmspielen mit dem kleinen weißen Ball waren schuld, dass es bei der Partie eine kräftige 1:8-Niederlage setzte", wie Spartenleiter Gerhard Konz bei der Siegerehrung nach Mitternacht resümierte. Bis in die frühen Morgenstunden saß man schließlich beieinander. Bei Leberkäs und Brezen wurde der eine oder andere Ballwechsel ausgiebig diskutiert. Am Samstag zeigten die Friedenfelser den Gästen aus Niedersachsen die Gegend. Auch ein Besuch der Stadt Bayreuth mit Besichtigung des weltberühmten Festspielhauses gehörte zum Programm. Nach der Rückkehr am Abend wanderten die Mitglieder der beiden Mannschaften zusammen zur Zoiglwirtschaft "Rechersimer" nach Röthenbach. Bei Zoiglbier und einer deftigen Brotzeit verbrachte man gemütliche Stunden. Verabschiedet wurden die Gäste am Sonntag. Nach dem Frühstück ging es zurück in den Norden. Spartenleiter Gerhard Konz wünschte eine angenehme Heimreise und kündigte einen Gegenbesuch im nächsten Jahr an.
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