Seele vom Ballast befreien

Mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Das wünsch' ich dir" beendete Referentin Kathrin Karban-Völkl (links) das fünfte Frauenfrühstück des Müttervereins Friedenfels. Ihr und den Verantwortlichen des Müttervereins dankten die Besucherinnen mit langanhaltendem Applaus. Bild: bsc
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Friedenfels
01.12.2016
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Mit einem mitreißenden und aufmunternden Vortrag begeistert Referentin Kathrin Karban-Völkl beim Frauenfrühstück des Friedenfelser Müttervereins.

Mit "Das Leben entrümpeln - Gedanken vom Wegwerfen und Behalten" war der Vortrag beim Frauenfrühstück des Müttervereins überschrieben. Vorsitzende Monika Seidel freute sich bei der Eröffnung im Jugendheim über den Besuch von 30 Frauen aus dem Erholungsort. Kathrin Karban-Völkl, Referentin und Religionspädagogin aus Kemnath, begann ihren Vortrag mit der Aufforderung zu einem Gang in den heimischen Keller. Dort sollten sich die Zuhörerinnen einmal bewusst umsehen, was sich hier alles ansammelt. Beim Blick in den Kleiderschrank stelle sich auch oft die Frage, was man wirklich noch brauche und was überflüssig sei. Natürlich sei vieles mit Erinnerungen verbunden - Schönem, aber auch Schmerzlichem. "Doch irgendwann ist der Moment gekommen, in dem man entrümpeln muss, sowohl das Materielle als auch die Seele." Denn, so Kathrin Karban-Völkl: "Gerümpel frisst Platz, Zeit und Energie." Sie betonte, dass man nicht alles wegschmeißen müsse, sondern Dinge auch verschenken oder verkaufen könne. Ihr Rat: Alle drei Jahre "ausmisten" in Haus und Hof, aber nur, wenn man auch Zeit und Lust hat - ohne Zeitdruck und schlechtes Gewissen. Und erst nach dem Kauf eines Müllsacks, bei dem die Schnur zum Verschließen bereit liege. Für Dinge, die man nicht mehr benötige, aber von denen man sich partout nicht trennen könne, empfahl sie eine "Seufzerkiste mit Deckel". Der Begriff "Entrümpeln" könne auch durch "Entsorgen" ersetzt werden. Das passe wunderbar für Körper und Seele. "Zu 80 Prozent machen wir uns Sorgen um Kleinigkeiten. Nur zwei Prozent sind echte, begründete Sorgen", erklärte die Mutter von drei Kindern.

Also: Positiv denken, nicht über Menschen ärgern. "Halte dich an Menschen, die der Seele gut tun. Unsere Seele braucht eine gute Lebenseinstellung." Den Sinn des Lebens finde man nicht in negativen Gedanken und Sorgen, sondern im Vertrauen auf Gott, so die Referentin. Der erfrischende Vortrag wurde am Ende von den Frauen mit viel Beifall bedacht. Gestärkt an Leib und Seele machten sich die Teilnehmerinnen Gedanken, wo sie zu Hause mit dem Entrümpeln beginnen könnten.
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