Sportleiter am Siegerpodest

Die Gewinner des Kirchweihschießens 2016: An Bernhard Stock (Zweiter von links) überreichte Vorsitzende Edeltraud Kaßeckert den Kirchweihpokal. Auf den weiteren Plätzen folgten Wolfgang Schlicht (links) und Daniel Kaßeckert (rechts). Bild: bsc
Vermischtes
Friedenfels
25.10.2016
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Das Kirchweihschießen der Frauenreuther Sportschützen brachte in den zurückliegenden Jahren immer wieder Überraschungen mit sich. Auch heuer: Denn die Sportleiter sicherten sich die begehrtesten Plätze auf dem Siegerpodest.

Der Traditionswettbewerb ist bei den Schützen beliebt, gehört er doch zu den Turnieren, die nicht höchste Treffsicherheit erfordern. Denn Glück, Spaß und Gaudi stehen an vorderster Stelle, seit 1991 das frühere Blattlschießen in ein Glücksschießen umgewandelt wurde. Und Fortuna sorgte heuer für eine Besonderheit: Die Standaufsichten Bernhard Stock, Wolfgang Schlicht und Daniel Kaßeckert verwiesen die weiteren 28 Teilnehmer auf die Plätze.

Diese Konstellation nutzte bei der Siegerehrung und Übergabe der Preise Vorsitzende Edeltraud Kaßeckert und nahm die Gewinner unter großem Gelächter und Applaus des Schützenheims aufs Korn. Sie scherzte in Reimform: "Wer alles kontrolliert, gewinnt ganz sicher ungeniert." Beim zweiten Wettbewerb, der im Blattlmodus auf die von Bernhard Schultes gespendete Geburtstagsscheibe durchgeführt wurde, war Reinhard Schwarz der erfolgreichste Schütze. Mit einem 20,8-Teiler sicherte er sich die schwere Holzscheibe.

Nach dem sportlichen Spektakel am Schießstand und dem guten Essen im Schützenheim waren die Mitglieder in diesem Jahr schwer beschäftigt mit dem Suchen der vergrabenen "Kirwa" auf dem Freigelände der Sportanlage. An den vermuteten Stellen wurde Loch um Loch gegraben. Erst als bei Vorsitzender Edeltraud Kaßeckert die "Erinnerungslücken" wichen, wurde das Suchen leichter, so dass die Jungschützen zur Bergung schreiten konnten.

Zu nächtlicher Stunde stattete die Jugendorganisation "Stoawaldlerer", die wie die Schützen im Jugendtreff "Exile" alljährlich die Kirchweih groß feiern, den Sportschützen einen Besuch ab. Die Jugendorganisation pflegt seit vielen Jahren diesen Brauch und erhielt zum "Kirwa-Umigeign" deshalb von den Sportschützen ein wärmendes Getränk.
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