Vorbereitungen für 12. Friedenfelser Weihnachtsmarkt fast abgeschlossen
Schon jetzt über 40 Stände

Vermischtes
Friedenfels
21.11.2016
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Das vorweihnachtliche Großereignis ist nicht mehr fern: In der Kartellversammlung in der "Schlossschänke" sicherten zahlreiche Vereine ihre Mitarbeit beim 12. Friedenfelser Weihnachtsmarkt am 10. und 11. Dezember zu.

Die Vorbereitungen zum alljährlichen Gemeinschaftswerk sind fast abgeschlossen, informierten Bürgermeister Gottfried Härtl und Organisator Karl Wittmann. Neben den Verpflegungsständen haben bereits 40 Aussteller und Standbetreiber ihre Teilnahme zugesagt. "Einzelne werden noch folgen", meinte Wittmann und dankte den Vereinen für ihre Mitarbeit.

Besonders gebraucht werden wie alle Jahre viele fleißige Hände zum Aufbau des Weihnachtsdorfes mit all seinen Buden und Verkaufsständen. Karl Wittmann bat deshalb die Vereinsvorstände, in ihren Vereinen Werbung dafür zu machen. Aber auch agile Senioren sind an den Tagen der Vorbereitung und beim Abbau gerne gesehen. Am Mittwoch, 7. Dezember, am Donnerstag, 8. Dezember, sowie am Montag, 12. Dezember, jeweils ab 9 Uhr, werden die Helfer am dringendsten benötigt. Den teilnehmenden Vereinen sicherte Bürgermeister Gottfried Härtl auch in diesem Jahr ein finanzielles Dankeschön zu.

Bewährt habe sich die in den vergangenen beiden Jahren angewandte Parkregelung rund um den Schlossberg. An den Weihnachtsmarkttagen wird deshalb die Badstraße bis zur Einfahrt Otto-Freundl-Straße und von hier aus weiter bis zur Sparkassenfiliale als Einbahnstraße ausgeschildert, so Bürgermeister Gottfried Härtl.

Karl Wittmann wird in diesem Jahr dem Weihnachtsmarkt ein letztes Mal als Organisator vorstehen. "Einmal muss Schluss sein", meinte Wittmann vor den Vertretern der 26 Vereine, die Abordnungen zur Kartellversammlung entsandt hatten. Trotz großer Unterstützung der vielen freiwilligen Helfer blieben bei ihm alljährlich rund 40 ehrenamtliche Stunden hängen, an denen er sich im Vorfeld, während der Veranstaltung und im Anschluss um den Weihnachtsmarkt kümmerte. Standbetreiber und Veranstalter konnten sich auf ihn verlassen, dass pünktlich zur Eröffnung alles funktionierte. Und so war der Markt jedes Jahr ein voller Erfolg. Im nächsten Jahr müssen sich Gemeinde Friedenfels und die Friedenfelser Betriebe als Veranstalter um einen neuen "Marktchef" bemühen.

Spaß und Abwechslung für die Kinder und jungen Gäste boten die Vereine in den Sommerferien mit dem Ferienprogramm "Lustige Ferien". Mit einer Beteiligung von jeweils über 30 Kindern waren die Veranstaltungen von Fichtelgebirgsverein, Förderkreis Freibad/Wasserwacht und den Freien Wählern am besten besucht. Bürgermeister Härtl dankte den Vereinen und freute sich über einen unfallfreien Verlauf.

Zahlreiche Großereignisse stehen bereits jetzt im Veranstaltungskalender 2017. Neben dem Herbstfest vom 8. bis 10. September und dem dreitägigen Truckertreffen vom 12. bis 14. Mai dürfte die dreitägige Veranstaltung des AC Friedenfels vom 23. bis 25. Juni mit der Neuauflage des legendären "Friedenfelser Berg-Classic-Preises" auf der Berg-Rennstrecke zwischen Friedenfels und Poppenreuth Tausende von Besuchern in den Erholungsort locken. Aber auch die kleineren Veranstaltungen werden wieder viel Kurzweil bieten. So sind bereits die "Stoawaldlerer" mit ihrem beliebten Faschingsball am 17. Februar in der Steinwaldhalle im Kalender eingetragen, wie das Gemeindeoberhaupt berichtete. Laut Gottfried Härtl finden vom 3. bis 5. Februar sowie vom 3. bis 5. März Skifreizeiten von TSV und CSU statt. Am 1. Juli ist das Weinfest der Frauenreuther Sportschützen, am 22. Juli das Tourismus-Fest der Gemeinde und vom 28. bis 29. Juni das Fischerfest auf der "Pfeffermühle" angesetzt. Derzeit arbeite man an der Planung eines Neujahrempfangs, berichtete Gottfried Härtl. Dieser soll zum ersten Mal am 8. Januar um 10 Uhr in der Steinwaldhalle stattfinden. Weitere Einzelheiten hierzu erhalten die Vereine in den nächsten Wochen, sagte Gottfried Härtl. Ferner bat der Bürgermeister die Vereine, sich um ihre Vereinsschaukästen neben dem Rathaus zu kümmern. Viele seien nicht mehr aktuell, meinte Härtl. Eine Rückgabe an die Gemeinde sei jederzeit möglich. Nach einer Freimeldung werden die Schaukästen anderen Vereinen angeboten.

Eine längere Diskussion entfachte abschließend über die Art und die Durchführung des Volkstrauertages auf dem Schusterberg. Im Erholungsort wird seit vielen Jahren der Volkstrauertag vorgezogen. Witterungsbedingt wäre eine Feier im November auf dem Schusterberg an der Gedenkstätte kaum mehr möglich. Dennoch beteiligten sich in den zurückliegenden Jahren auch am vorgezogenen Termin immer weniger Gläubige und Vereine mit ihren Fahnen. Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Voitenthan, Florian Trießl, schlug deshalb vor, den Volkstrauertag vom Schusterberg an das Denkmal am Friedhof zu verlegen. "Der Weg wäre kürzer und vor allem für ältere Leute nicht so beschwerlich."
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