Vortrag über Depressionen bei Martinsfeier der Seniorenvereinigung - Humorvolle Geschichten
Positiv denken, soziale Kontakte pflegen

Referentin Sonja Dobmeier (Bildmitte) gab Antworten zum Thema Altersdepressionen. Die Vorsitzenden Josef Wendl (links) und Erwin Bächer (rechts) bedankten sich herzlich mit einer Aufmerksamkeit für den für Senioren aufschlussreichen Vortrag. Bild: roh
Vermischtes
Friedenfels
16.11.2016
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Draußen war es kalt, drinnen schön warm. Die "Rahmenbedingungen" passten. Die Martinsfeier der Seniorenvereinigung im Restaurant "Mühlbachtal" war ausgezeichnet besucht, das Lokal voll besetzt. Die Wirtsleute Christoph und Edeltraud Daubner servierten wieder gute Kuchen und Torten, Kaffee und später leckere Brotzeiten. Der Weihnachtsmarkt im Ökonomiegebäude wirft seine Schatten voraus, ergriff Vorsitzender Erwin Bächer das Wort. "Rüstige Rentner für den Aufbau der Buden werden aus den Reihen der Seniorenvereinigung gesucht. Es wäre schön, wenn Freiwillige zulangen." Erwin Bächer erinnerte dann an den heiligen Martin und meinte: "Für jeden haben wir ein Martinshörnchen reserviert." Anneliese Tretter habe sie besorgt.

Kostenlose Beratung


Nach einem Witz von Schriftführerin Erika Stock und humorvollen Geschichten von Frieda Schroeter hieß Erwin Bächer Sonja Dobmeier von der Caritas-Beratungsstelle für seelische Gesundheit in Weiden willkommen. Dobmeier betonte: "Ich berate Sie gerne und kostenlos." Mit ihren Ausführungen zur Abgrenzung, wann ist es Altersdepression, eher Trauer oder Demenz, zog sie die Aufmerksamkeit aller auf sich. Etwa sechs bis zehn Prozent der Menschen leiden an Depressionen, so die Referentin. "Ältere nicht mehr als Jüngere." Folgenden Anzeichen müsse man Aufmerksamkeit schenken: Verlust von Interesse, trübe niedergedrückte Stimmung, Gefühl von Wertlosigkeit. Typisch seien Schlafstörungen, geringerer oder größerer Appetit, Trägheit, Unruhe, Gedanken an den Tod.

Ältere Menschen hätten Hemmungen, über ihre Gefühle zu reden - "ich bin doch nicht verrückt". Deshalb seien Geduld und normaler Umgang mit den Kranken hilfreich. Richtige Ernährung und Vermeidung von Stress, helfe bei der Vorbeugung. "Soziale Kontakte und positives Denken sind ganz wichtig", betonte Sonja Dobmeier. Das nächste Treffen der Seniorenvereinigung kündigte Vorsitzender Erwin Bächer für 15. Dezember (auf Donnerstag verlegt wegen der Musik) im Gasthof "Goldener Engel" an. Die Vorstandsmannschaft trifft sich um 9 Uhr zum Schmücken.
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