Der erfahrende Harry Lasch stammt aus einer Künstlerfamilie und liebt es viel von der Welt zu ...
Der talentierte Harry Lasch war für viele Jahre auf Kreuzfahrtschiffen unterwegs gewesen

Kultur
Fuchsmühl
07.09.2015
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Er war auf großen Kreuzfahrtschiffen unterwegs, unterhielt auf dem ZDF-Traumschiff. Am Wochenende "ankerte" Harry Lasch in Fuchsmühl. Der Entertainer, Sänger, Musiker und Parodist begeisterte im Schlosshotel.

Harry Lasch stammt aus einer Künstlerfamilie. Viele Jahre war er rund um den Globus unterwegs. Zu seinen Vorbildern zählten die legendären Clowns Grock und Charlie Rivel. Lasch trat zusammen mit Gaudenzio Colombo auf. Zu seinen Bühnenkollegen gehörten bekannte Künstler wie Karel Gott, Ireen Sheer, Chris Roberts, Gitte, Cindy und Bert, Jürgen Marcus oder Roy Black, um nur einige zu nennen.

Harry zeigt noch gerne was er kann

Heute ist Harry Lasch Pensionär. Eigentlich. Denn für seine Fuchsmühler Gastgeber, Schlossherr Bernd Artinger und Schlossnachbarin Hannelore Bienlein-Holl, betrat der "Unruheständler" gerne noch einmal die Bretter, die die Welt bedeuten. Drei Tage lang, mit jeweils wechselnden Programmen, gastierte der vielseitige Entertainer, Musiker und Parodist mit seiner Violine und vor allem mit seiner markant hanseatisch gefärbten Stimme im frisch renovierten Schlosshotel Fuchsmühl.

Guter Freund

Hannelore Bienlein-Holl zeigte sich glücklich, dass es ihr gelungen war, den ehemaligen Kollegen und vielseitigen Künstler gleich für ein ganzes Wochenende nach Fuchsmühl zu holen. "Wir kennen uns von verschiedenen Kreuzfahrtreisen, wo wir jahrelang zusammen arbeiteten", begrüßte Hannelore Bienlein-Holl den guten Freund der Familie und dessen Gattin Lisa, die extra für dieses Gastspiel aus Norddeutschland angereist waren.

Höhepunkt des Gastspiels in Fuchsmühl war ein stimmungsvoller Nachmittag unter dem Motto "Wien, wie es singt und lacht". Schlossherr Bernd Artinger freute sich, dass so viele ins aus dem Dornröschenschlaf erwachte Schloss Fuchsmühl kamen. Der "Könner Lasch", wie Hannelore Bienlein-Holl ihren Freund und Gast eingangs nannte, versetzte mit einem Hand- beziehungsweise Geigenbogenstreich die Zuhörer ins Wien zu Zeiten von Johann Strauß, Robert Stolz und der Brüder Schrammel. "Ich habe oft das schöne Wien besucht und kenne daher jedes Heurigenlokal. Leider auch die Preise. Aber ich will jetzt nicht so viel sabbeln, sondern lieber spielen und singen." Mit diesen launigen Worten eröffnete der Hamburger den bunten Reigen Altwiener Melodien: "Heut kommen d' Engerl auf Urlaub nach Wien", "Ich kenn ein kleines Wegerl im Helenental", "Mariandl". Lasch, der immer wieder auch das Publikum direkt ansprach und in ein Gespräch verwickelte, spielte - wie in den Heurigenlokalen üblich - gerne auch direkt an den Tischen. Die Gäste wagten sich sehr bald mit einzustimmen. Und wer nicht ganz so textsicher war, summte leise mit. Erinnerungen an Wiener Neujahrskonzerte wurden wach, als er von einem großen Orchester im Halbplayback begleitet mit beliebten Walzern von Johann Strauss zum Schunkeln und Tanzen aufforderte.

"Griechischer Wein"

Trotz seines "Rentenalters" schien der bekennende Udo-Jürgens-Fan Harry Lasch nicht müde zu werden. Und er ließ sich nicht lange um Zugaben bitten. Mit "Griechischer Wein" schloss sich der musikalische Reigen des rund eineinhalbstündigen Wiener Nachmittags im kleinen Saal des Fuchsmühler Schlosses. Dass an diesem Tag Schlossnachbarin Hannelore Bienlein-Holl ihren 73. Geburtstag feierte, war ein schöner Zufall.
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