Pater Lukas feiert Feldgottesdienst beim Fest der Bergwacht - Kirchenchor singt Waldlermesse
Segen für Einsatzfahrzeug und Rettungskräfte

Pater Lukas segnete ein neues Einsatzfahrzeug der Bergwacht-Bereitschaft Fuchsmühl. Bild: wro
Kultur
Fuchsmühl
30.07.2015
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"Ich habe heute den schönsten Platz. Ich kann fast über das ganze Stiftland schauen." Mit diesen heiteren Worten eröffnete der aus Fuchsmühl stammende Pater Lukas Schmidtkunz den Feldgottesdienst anlässlich des traditionellen Hackelsteinfestes der Bergwacht an der Fuchsmühler Kapelle "Maria Frieden".

Die Waldlermesse, gestaltet von den Männerstimmen des Fuchsmühler Kirchenchors und musikalisch begleitet von Mitgliedern des Erbendorfer Zitherclubs, bereicherte den Gottesdienst unter freiem Himmel. Die imponierende Kulisse am Steinwald war wie bestellt und die zahlreichen Besucher waren sichtlich beeindruckt von der Predigt von Pater Lukas zur wundersamen Brotvermehrung.

"Es ist etwas ganz Wunderbares, Feste feiern zu können. Dabei denken wir an all diejenigen, die nicht mehr dabei sind und freuen uns mit den Menschen, die unter uns sind," so Pater Lukas, der damit auch an den verstorbenen Fuchsmühler Bergwachtfreund Pfarrer Ludwig Lang erinnerte. "Manchmal, wie bei der Speisung der Fünftausend, bleibt auch noch etwas übrig. Gerade hier beweist sich dann das Eingreifen Gottes, der nur dann tätig werden kann, wenn der Mensch bereit ist, selbst tätig zu sein."

Anschließend bat Pater Lukas um den Segen Gottes für ein neues, bunt geschmücktes Einsatzfahrzeug. "So, das Fahrzeug ist jetzt gesegnet," meinte der Seelsorger. "Wenn jetzt trotzdem etwas klemmt, dann ist nicht Gottes Segen schuld. Natürlich hilft das beste Wunderwerk der Technik nichts, wenn niemand da ist, der es bedient. Der Segen Gottes gilt auch für die Leute, die damit arbeiten müssen." Deshalb segnete Pater Lukas nicht nur das Fahrzeug, sondern auch alle Bergwachtleute "von allen Seiten und rundherum".

"In Fuchsmühl haben wir zwar keine hohen Berge. Aber dafür liegen sie tiefer als anderswo,", scherzte Bereitschaftsleiter Wolfgang Hartung. "Auch trotz der etwas niederen Berge sind wir nicht minder gefordert, Menschen zu helfen oder zu retten. Dafür sind wir aber gerne da."
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