Sprecherin des Fuchsmühler Pfarrgemeinderats hieß Pfarrer Thankachan Puthiyedath Wilkommen
Bitte um ein "hörendes Herz"

Vor dem noch verschlossenen Kirchenportal von "Maria Hilf" empfing die Fuchsmühler Pfarrgemeinderatssprecherin Christa Müller Regionaldekan Georg Flierl (rechts) und Pfarrer Josef (links). BIld: wro
Kultur
Fuchsmühl
23.09.2015
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"Wir werden zu Ihnen stehen und gerne mit Ihnen zusammenarbeiten", versicherte Christa Müller, Sprecherin des Fuchsmühler Pfarrgemeinderats, und hieß Pfarrer Thankachan Puthiyedath im Namen der Gläubigen aus Fuchsmühl und Friedenfels willkommen.

Das Öffnen der beiden großen Kirchenportale durch Regionaldekan Georg Flierl symbolisierte einen Neuanfang, ein weiteres "Aufmachen", ein " sich auf den Weg machen" in der Pfarreiengemeinschaft. Flierl betraute den neuen Seelsorger gleich mit einer wichtigen Aufgabe: "Öffne deinen beiden Gemeinden die Tür zum ewigen Leben."

Daraufhin durchschritten der neue Hausherr, der künftig nur noch Pater Josef genannt werden möchte, und Regionaldekan Flierl, gefolgt von Vereinen, Fahnenabordnungen und vielen Gästen, das große Portal der Wallfahrtskirche "Maria Hilf". Der Gottesdienst war hervorragend besucht. Viele Gläubige mussten mit Stehplätzen vorlieb nehmen. Auch Delegationen aus den früheren Pfarreien Oberwarmensteinach und Kemnath am Buchberg waren angereist, um Pfarrer Josef alles Gute zu wünschen.

Buben und Mädchen aus dem Kinderhaus "Sankt Marien" stimmten ein Begrüßungslied für den neuen Pfarrer an. Der Fuchsmühler Kirchenchor gestaltete den Gottesdienst musikalisch. In seinen Eröffnungsworten dankte Regionaldekan Georg Flierl, dass der neue Fuchsmühler Pfarrer mit Vornamen angesprochen werden möchte. Mit den indischen Familiennamen habe er, so Flierl, zugegebenermaßen immer wieder seine liebe Not. Mit einem "herzlich willkommen im Dekanat Tirschenreuth" übergab er die Ernennungsurkunde.

"Vorbeter Gottes"

Der Regionaldekan würdigte die wertvolle Arbeit der Laien in der Kirche. "Wir brauchen das Miteinander, damit Christus erfahrbar wird." Pfarrer Josef solle "Vorbeter Gottes" sein. Der neue Seelsorger von Fuchsmühl und Friedenfels bat "den Herrn um ein hörendes Herz". Er fügte hinzu: "Was wir hier brauchen, ist eine Herzensgemeinschaft. Ich habe mich sehr auf euch gefreut und euch alle ins Herz geschlossen." Mit dem Herzen höre man besser. Eine Botschaft, die berührte. Pfarrer Josef fuhr fort: Wer sich auf Gott einlasse, der werde bald feststellen, dass der Glaube nicht nur Sache des Kopfes sei, sondern in Fleisch und Blut übergehen müsse. Am Ende des eindrucksvollen, fast zweistündigen Gottesdienstes richtete er das Wort auch an die Gäste aus den evangelisch-lutherischen Pfarrgemeinden beziehungsweise an Pfarrerin Nadine Schneider (Windischeschenbach und Thumsenreuth), die in Vertretung von Pfarrer Martin Schlenk nach Fuchsmühl gekommen war: "Ich wünsche mir eine gute, ökumenische Zusammenarbeit." (Hintergrund)
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