Aus dem Glauben Freude schöpfen

Lokales
Fuchsmühl
18.06.2015
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Wenn ein Weihbischof zu Besuch in eine Gemeinde kommt, dann ist das immer ein Großereignis. Wenn es sich dann auch noch um einen Bischof zum Anfassen handelt, dann ist die Freude umso größer.

Das Wetter war strahlend sonnig, ganz wie bestellt, als Weihbischof Reinhard Pappenberger, festlich gekleidet mit Mitra und Bischofsstab, aus dem Fuchsmühler Kloster schritt und jedem in der wartenden Menge mit einem fröhlichen "Grüß Gott" die Hand reichte.

Volksnah gestaltete er den Firmgottesdienst in der voll besetzten Kirche. In der beeindruckenden Festpredigt, ohne vorbereitetes schriftliches Konzept, betonte Weihbischof Reinhard Pappenberger seine besondere Verbundenheit zur Fuchsmühler Wallfahrtskirche. Er gestand, dass auch ein Weihbischof sehr oft und sehr gerne zur Mutter Gottes in Fuchsmühl käme, um Kraft zu tanken und um hier neue Freude am Glauben zu schöpfen.

"Die Firmung ist ein lebendiges Zeugnis vor Gott und euere Paten sollen euch auf dem Weg begleiten", wandte sich der Weihbischof in der Festpredigt an die Firmlinge. Mit dem Fuchsmühler Wallfahrtsgebet schloss Pappenberger seine Ansprache und spendete den 52 jungen Christen aus der Pfarreiengemeinschaft Fuchsmühl-Friedenfels das Sakrament der Firmung.

Mit "Cantiamo"

Pfarrer Varghese Kanjamala, Pater Martin und Ruhestandsgeistlicher Siegfried Wölfel waren als Konzelebranten am Altar. Musikalisch gestaltet hat den Festgottesdienst der Fuchsmühler Singkreis "Cantiamo" unter Leitung von Monika Prüll.

Geschenkkorb

Mit einem kleinen Dankeschön in Form eines Geschenkkorbes bedankten sich Pfarrer Kanjamala und die Firmlinge bei Bischof Pappenberger für den besonderen und unvergesslichen Tag in Fuchsmühl. Der Dankgottesdienst findet am 20. Juni in der Pfarrkirche "Maria Immaculata" in Friedenfels statt.

Vor dem Firmgottesdienst hatte sich eine kleine Delegation des Fuchsmühler Kinderhauses "Sankt Marien" am Vorplatz des Fuchsmühler Vinzentiner-Klosters formiert, um den Bischof aus nächster Nähe zu sehen. Dafür hatten die Kinder auch ein fröhliches Lied einstudiert.
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