Damit die Bürger mobil bleiben

Peter Zimmert vom Landratsamt informierte die Fuchsmühler Gemeinderäte in ihrer Sitzung über das Angebot von "fahr mit", dem sogenannten "Baxi" und ging dabei speziell auf Fuchsmühl ein. Bild: si
Lokales
Fuchsmühl
27.10.2014
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Aus Bus und Taxi wird das "Baxi". Und warum das Nahverkehrssystem den Bürgern Vorteile bringt, das erklärt Peter Zimmert auch den Gemeinderäten.

Der demografische Wandel war schuld daran, dass sich der Landkreis Gedanken machen musste, wie das öffentliche Personennahverkehr attraktiver und wirtschaftlicher gestaltet werden kann. Herausgekommen ist "Baxi", das der zuständige Sachbearbeiter am Landratsamt, Peter Zimmert, am Freitag ausführlich dem Marktrat vorstellte.

Das aktuelle Mobilitätskonzept umfasse derzeit 18 Linien. In Fuchsmühl stünden seit der Einführung von "Baxi" zwei weitere Abfahrtszeiten zur Verfügung. Die Nutzer können an den ausgewiesenen Haltestellen einsteigen. "Aussteigen kann man, wo man will."

Der Fahrpreis werde immer nach dem kürzesten Weg berechnet und sei im Vergleich zu einem Taxi sehr günstig. Ab 1. Februar 2015 gelte ein neuer Fahrplan, der für den Raum Fuchsmühl eine Erweiterung des Angebots bringen werde. "Wir wollen so fahren, wie es die Leute wollen und brauchen." Die Frage der Gemeinderäte, ob auch Fahrräder oder Rollstühle befördert werden können, bejahte Zimmert. Allerdings sollten sich die Fahrgäste dann einen Tag vorher anmelden.

Ohne Gegenstimme wurden die Arbeiten zur Neugestaltung des Markthaus-Umfeldes und der Lieferung des Granitsteines genehmigt. "Es hat Sinn gemacht, dass wir bereits im März mit der Ausschreibung begonnen haben", betonte Bürgermeister Braun. Als billigster Anbieter erhielt die Firma Kropf aus Thiersheim den Zuschlag, den böhmischen Granit wird die BayWa Marktredwitz liefern. "Durch die frühe Ausschreibung liegen wir 104 000 Euro unter der Kostenschätzung", informierte Braun.

Er gab auch bekannt dass die Photovoltaikanlage auf dem Heizhaus jetzt doch genehmigt worden sei, wenn auch mit Auflagen. Die Verwaltung der Marktgemeinde wird künftig die Geschäftsführung für den Katholischen Kindergarten Fuchsmühl übernehmen. Nachdem Kirchenpfleger Xaver Stock, der bisher dies ehrenamtlich gemacht hat, aus zeitlichen Gründen nicht mehr bewältigen kann und für die Geschäftsführung jährlich Kosten von 5641 Euro anfallen würden, die zu 80 Prozent die Gemeinde übernehmen müsste, stimmte das Gremium zu.

"In Hinblick auf die Kosten ist es wohl die richtige Entscheidung", sagte Marktrat Udo Fürst (SPD). CSU-Fraktionssprecher Markus Troesch betonte, dass der Kindergarten eine Pflichtaufgabe der Gemeinde sei und jede Gemeinde sich froh und glücklich schätzen könne, wenn es überhaupt Kinder im Ort gebe. Der ehemalige Werkraum im Untergeschoss des Rathauses wird künftig der neue Probenraum für den Musikverein Wiesau. Der Bürgermeister informierte, dass nun die Urnenstelen im Friedhof stehen und die Anlage bis Ende Oktober fertig sein wird. "Ab Dezember kann die Anlage dann genutzt werden."
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