Die Wallfahrt neu belebt

Die Pfarrgemeinderatssprecher Christa Müller (links) und Carsten Klöble (rechts) verabschiedeten Pfarrer Varghese Kanjamala (Bildmitte) mit Geschenken. Bild: jr
Lokales
Fuchsmühl
27.08.2015
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"Wir haben vieles gemeinsam auf die Beine gestellt", dankte Fuchsmühls Bürgermeister Wolfgang Braun dem scheidenden Pfarrer Varghese Kanjamala.

"Wir hatten fünf hervorragende Jahre mit guter Zusammenarbeit", würdigte der Bürgermeister bei einem Empfang im Jugendheim, den der Kirchenchor unter Leitung von Hubert Köhler umrahmte.

Den Dank der beiden Pfarreien Friedenfels und Fuchsmühl überbrachten die Sprecher Carsten Klöble und Christa Müller. Pfarrer Varghese Kanjamala habe die Pfarreien in den vergangenen fünf Jahren zusammengeführt und dem kirchlichen Leben neue Impulse gegeben. Besonders bei der Gestaltung der Hochfeste habe er Akzente gesetzt. "Sie haben die Weichen richtig gestellt. Wir müssen jetzt weiter in diese Richtung gehen." Klöble und Müller dankten dem scheidenden Geistlichen; er habe den Acker gut bestellt. Die Pfarrgemeinderatssprecher überreichten Geschenke und sagten: "Wir denken in großer Dankbarkeit an Sie."

Aufgeschlossen

Bürgermeister Wolfgang Braun wies auf das stets gute Einvernehmen zwischen Pfarrei und Marktgemeinde hin. "Ein Höhepunkt war, als der Vinzentinerorden 2010 in Fuchsmühl einzog", nachdem ein Jahr zuvor die Augustinerpatres den Ort verlassen hatten. Pfarrer Varghese Kanjamala habe die Fuchsmühler Wallfahrt neu belebt. "Sie waren und sind den Traditionen und der Moderne sehr aufgeschlossen. Sie waren ein sehr umgänglicher Mensch. Ja, Sie waren ein guter Busfahrer", sagte Braun in Anlehnung an die Predigt, in der der Geistliche Fuchsmühl als eine weitere Haltstelle in seinem priesterlichen Leben bezeichnet hatte. Zum Abschied gab es ein Wappen der Gemeinde.

Zweiter Bürgermeister Oskar Schuster überbrachte den Dank der Gemeinde Friedenfels. "Sie waren in den vergangenen fünf Jahren unser Seelsorger in traurigen wie in erfreulichen Ereignissen. Sie waren immer für uns da. Wir haben Sie sehr geschätzt. Vergelt's Gott." Den Geistlichen bat Schuster, dass er die Friedenfelser in sein Gebet einschließe. "Wir können es gebrauchen." Für die neue Aufgabe in der indischen Heimat wünschte Oskar Schuster Mut, Kraft und Zuversicht. Auch er überreichte ein Wappen der Gemeinde. Weitere Dankesworte sprachen Vertreter der Kolpingfamilie Friedenfels, der KAB Fuchsmühl sowie des Frauen- und Müttervereins Fuchsmühl.

In seinem Schlusswort dankte Pfarrer Varghese Kanjamala mit einem Vergelt's Gott für die einfühlsamen Worte und guten Wünsche. "Es hat sich gelohnt, auf Gott zu vertrauen. Die vergangenen fünf Jahre waren für mich gesegnete Jahre." Der Seelsorger würdigte die enorme Unterstützung. "Ein Priester soll ein Mensch unter Menschen und ein Mensch für die Menschen sein." Stets habe er versucht, miteinander und füreinander zu arbeiten. Dank galt besonders den ehrenamtlich Tätigen für die Unterstützung. "Wir haben viel Schönes miteinander erlebt, auch Schweres miteinander geteilt und getragen." Pfarrer Varghese Kanjamala gestand: "Ich gehe schweren Herzens. Ich habe viele einsatzbereite und mit mir verbundene Menschen erlebt." Er wünschte allen Fuchsmühlern und Friedenfelsern für die Zukunft Gottes Segen.
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