Forschungen am Originalschauplatz der Holzschlacht - Unterstützung durch Heimatkundlichen ...
Professor aus Tokio recherchiert im Steinwald

Lokales
Fuchsmühl
27.11.2015
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Zum Abschluss der Recherchen für sein Buch über die Fuchsmühler Holzschlacht hatte sich Professor Tatsuro Miyake wieder viel vorgenommen. Mit Unterstützung des Fuchsmühler Revierförsters Eckhard Deutschländer und Erich Schraml, dem Sprecher des Heimatkundlichen Arbeitskreises, absolvierte der Professor aus Tokio noch einmal ein außerordentliches Arbeitspensum, was auch dem kurzen Zeitrahmen seines erneuten Besuches in Deutschland geschuldet war. Der mit besten Ortskenntnissen und einer guten Fitness ausgestattete 78-jährige Professor hatte diesmal auf der Herzogöde sein Quartier aufgeschlagen. Von seiner Unterkunft aus erkundete er vor allem den Bereich der Waldabteilung "Schrammlohe", der allseits bekannten Kulisse der Fuchsmühler Holzschlacht. Mit neu gefundenen Archivunterlagen aus dem Staatsarchiv Amberg konnte Tatsuro Miyake diesmal den Originalschauplatz des blutigen Geschehens genau lokalisieren. Anders als bisher angenommen, ist die Lage des Terrains in der Flur "Im Reut" etwa 300 Meter in westlicher Richtung vom jetzigen Holzschlacht-Denkmal entfernt. Bevor der Professor Fuchsmühl wieder in Richtung Tokio via München verließ, wurden von ihm auch noch einige Recherchen in den alten Melderegistern der Fuchsmühler Gemeinderegistratur durchgeführt. Bei seinem Abschied versprach Miyake auch 2016 wieder in den Steinwald zu kommen, um eventuell schon sein Buch zu präsentieren, das in naher Zukunft in deutscher Sprache erscheinen könnte.
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