Fuchsmühler Marktrat beschließt Breitbandausbau in den Ortsteilen
Glasfaserkabel vor jedem Haus

Lokales
Fuchsmühl
24.06.2015
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Einstimmig billigte der Fuchsmühler Marktrat die Breitbanderschließung in den Gemeindebereichen Neubaugebiet, Güttern, Herzogöd und Hurtigöd. Zur Versorgung von Hurtigöd wurde vereinbart, eine interkommunale Zusammenarbeit mit Wiesau anzustreben.

Christian Braun von der Breitbandberatung Bayern stellte die Eckpunkte des landesweiten Breitbandprogramms vor. Fuchsmühl könne mit dem Förderhöchstsatz von 90 Prozent rechnen. Sollte die interkommunale Zusammenarbeit mit Wiesau klappen, würden rund 720 000 Euro an Zuschüssen fließen. Das Förderprogramm habe eine Laufzeit bis 2018. Braun ging anschließend sehr detailliert auf das technische Vorgehen ein. Er betonte, dass Glasfaserkabel zu jedem einzelnen Haus gelegt würden und der Grundstücksbesitzer dann selbst entscheiden könne, ob er den Anschluss will oder nicht.

Lob von allen Seiten

Markus Troesch (CSU) zeigte sich zum einen sehr erfreut über die hohe Förderung, zum anderen begrüßte er die angestrebte interkommunale Zusammenarbeit mit Wiesau. Auch Rainer Bleistein (SPD) fand nur lobende Worte. Erfreulich sei, dass die Glasfaserkabel bis ans Haus gelegt werden.

Gute Zusammenarbeit

Einhellig stimmte der Marktrat auch dem Haushaltsplan 2015 für die Kindertageseinrichtung "St. Marien" der Katholischen Kirchenstiftung zu. Das Haushaltsvolumen beläuft sich auf 401 000 Euro. Weiter informierte Bürgermeister Wolfgang Braun über den verabschiedeten Haushaltsplan der Steinwald-Allianz. Die großen Schwerpunkte seien heuer die Fortschreibung des Ilek-Programms (Integriertes ländliches Entwicklungskonzept) und der Tourismus. Braun bezeichnete die Zusammenarbeit in der Allianz als sehr gut. Markus Troesch betonte zudem, dass die Kooperation der Steinwald-Allianz und der Ikom Stiftland weiter vertieft werde.

Einstimmig wurde noch beschlossen, die Landschaftsbau- und Bepflanzungsarbeiten für die Außenanlagen am Markthaus an die Firma Schinner in Güttern zu vergeben. Mit 10 500 Euro hatte diese das günstigste Angebot aller Bieter abgegeben. Ab 6. Juli sollen die Arbeiten beginnen.
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