Fürst: Da kommt was nach

Optimistisch blickt die SPD Fuchsmühl in die Zukunft. Die Vorstandswahlen brachten nur geringfügige Änderungen. Im Bild von links Hermann Stock, Philipp Gerg, Angela Sperrer, Rainer Bleistein, Udo Fürst, Rainer Fischer, Hannelore Bienlein-Holl. Bild: fue
Lokales
Fuchsmühl
18.04.2015
7
0

Es war die erste Jahreshauptversammlung nach "der größten kommunalpolitischen Katastrophe", der aus SPD-Sicht enttäuschenden Marktrats- und Bürgermeisterwahl im vergangenen Jahr. Die Genossen schenkten ihrer Führungsriege aber nahezu geschlossen das Vertrauen.

Die Fuchsmühler Sozialdemokraten haben ihren Vorsitzenden Udo Fürst im Amt bestätigt - bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen. Fürst freute sich über 22 Ja-Stimmen. Angela Sperrer und Hermann Stock bleiben stellvertretende Vorsitzende, für Edwin Ulrich rückt Juso-Chef Philipp Gerg in den Vorstand. Die Versammlung im Gasthof "Weißenstein" kreiste um zwei Themen: die Niederlage bei den Wahlen - und die Gründe, wieso sich die Fuchsmühler SPD dennoch nicht zu fürchten brauche. "Der Bürgermeisterkandidat ist kläglich gescheitert", sagte Fürst über sich selbst. Zustimmen mochte ihm jedoch niemand. Sein Stellvertreter Stock und der SPD-Kreisvorsitzende Rainer Fischer lobten ihn im Gegenteil ausdrücklich für seine Arbeit. Gründe für Optimismus bei den Fuchsmühler Sozialdemokraten saßen im Versammlungssaal: Die Jusos besetzten einen eigenen Tisch; inzwischen besteht die Arbeitsgemeinschaft aus zwei jungen Frauen und acht jungen Männern, wie Vorsitzender Philipp Gerg berichtete. Mit ihm und Julia Bleistein fanden sich zuletzt zwei Jusos auf der Kandidatenliste für den Marktrat wieder - und erzielten Ergebnisse, die ihren erfahrenen Mitstreitern Mut machen. "Wir sind nicht hoffnungslos aufgestellt, da kommt was nach", sagte Fürst und erinnerte daran, dass in nahezu allen Fuchsmühler Vereinen Sozialdemokraten in verantwortlichen Positionen sitzen. "Mit 80 Mitgliedern sind wir oberpfalzweit ein organisationsstarker Verein - mit den richtigen Leuten an den richtigen Stellschrauben. Das müssen wir ausnutzen", so Fürst.

Bei den Wahlen rückten ein paar Junge für ein paar Ältere nach, große Veränderungen blieben aus. Rainer Fischer spendete noch Trost und lobte die große Runde - 27 Genossen sehe er sonst vorwiegend auf überregionalen Veranstaltungen. Die "bei der politischen Konkurrenz schwelende Diskussion" über ein Mehrgenerationenhaus verwarfen die Sozialdemokraten in einer abschließenden Diskussion als "Utopie".
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.