Gemeinderäte debattieren über die Außenanlagen des Markthauses - Diskussion auch über Strombezug
Schmuckes Mobilar, das ins Auge fällt

Bürgermeister Wolfgang Braun (rechts) gratulierte in der Marktratssitzung Gemeinderätin Angela Sperrer (links) nachträglich zum 60. Geburtstag und überreichte einen Blumenstrauß. Bild: si
Lokales
Fuchsmühl
29.04.2015
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Nein, von einer Billiglösung hielten die Markträte nichts. Intensiv beschäftigten sie sich mit den Außenanlagen des Markthauses, diskutierten über das nötige Mobiliar für den Café-Garten.

Bei der Vergabe der allgemeinen Elektroarbeiten für die Außenanlagen des Markthauses erhielt als günstigster Anbieter die Firma Elektro Nickl aus Marktredwitz den Zuschlag. Die Kosten: 15 658 Euro. Kalkuliert waren 16 338 Euro. Die Minderung der Kosten freute alle Gemeinderäte.

Direkt am Radweg

Bürgermeister Wolfgang Braun hatte für die Bestellung von Mobiliar und sonstigen Ausstattungsgegenstände für die Außenanlagen des Markthauses einige Beispiele und Vorschläge vorbereitet. "Es muss bedacht werden, dass für den Café-Garten zunächst nur eine ganz einfache Lösung geplant war, die weder zweckmäßig noch schön war." Aber das Markthaus liege direkt am Radweg. Die Ausstattung sollte deshalb einladend für vorbeikommende Radfahrer wirken. Die Markträte votierten letztlich einstimmig für einen Sonnenschutz, der zeltförmig mit fünf Masten befestigt wird. Marktrat Markus Troesch (CSU) empfand Segel als beste Variante. Angela Sperrer (SPD) stellte in den Raum, ob nicht eine langfristige Lösung mit Bäumen besser wäre. Anton April (Freie Wähler) plädierte für die Zeltdach-Variante. Hermann Stock (SPD) sprach sich für "drei gute Sonnenschirme" aus; allerdings fand er auch die Zeltdach-Lösung "in Ordnung". Aufstellen lassen die Gemeinderäte Sitzbänke aus Holz - anstatt einer Billig-Variante aus Plastik. Es sei zwar viel Geld "für ein paar Bänke". Aber das Markthaus habe eine zentrale Position, so die Markträte.

Photovoltaikanlage

Nichts einzuwenden hatten die Räte gegen die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Kläranlagengebäude in Wiesau und die Arbeiten zur Ertüchtigung der Sandwaschanlage. Vertagt wurde die Bestellung eines weiteren Vertreters für die Grundschulverbandsversammlung. Die CSU hatte Markus Troesch vorgeschlagen, die SPD Angela Sperrer. Da bei der Sitzung am Freitagabend einige Gemeinderäte fehlten, gab es jeweils ein Abstimmungsergebnis von 5:5, so dass kein Antrag die Mehrheit hatte. Öko- oder Normalstrom: Daran schieden sich die Geister im Marktrat. Die Bündelausschreibung zur kommunalen Strombeschaffung für 2017 bis 2019 soll die Firma Kubus übernehmen. Die nötige Ausschreibung übertrugen die Gemeinderäte dem Bayerischen Gemeindetag. Bürgermeister Wolfgang Braun und CSU-Fraktionssprecher Markus Troesch plädierten klar für Normalstrom, ebenso die Freien Wähler. Dagegen drängte die SPD auf Ökostrom. Die Mehrheit war für den günstigeren Normalstrom - Hermann Stock, Angela Sperrer und Udo Fürst stimmten dagegen.

Familienbeauftragte

Für "Koki", die Koordinierungsstelle frühe Hilfen für werdende Eltern und Familien sowie Alleinerziehende, wurden Anita Thoma als Familienbeauftragte und als Stellvertreterin Nicole Fürst aus der Verwaltung bestellt. Bisher hatte die Marktgemeinde noch keine Familienbeauftragte. Bürgermeister Wolfgang Braun informierte, dass im Baugebiet "Am Sonnenhang" zwei weitere Grundstücke verkauft werden.
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