Japaner erforscht "Holzschlacht"

Professor Tatsuro Miyake. Bild: hfz
Lokales
Fuchsmühl
28.11.2014
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Die "Fuchsmühler Holzschlacht" ist nicht nur den Menschen in der Region ein Begriff. Sogar Wissenschaftler aus Japan interessieren sich für die Bluttat im Steinwald.

Der emeritierte Professor Tatsuro Miyake, der an der Universität in Tokio Geschichte lehrte, hat sich ganz dem Thema "Fuchsmühler Holzschlacht" verschrieben. Der Wissenschaftler besuchte dieser Tage die historischen Stätten im Steinwald. Schon einmal, vor fast 40 Jahren war er in Fuchsmühl und konnte bereits damals einiges an Unterlagen mitnehmen, informiert Erich Schraml vom Heimatkundlichen Arbeitskreis. "Herr Miyake, ein mittlerweile versierter Kenner der Fuchsmühler Geschichte, war in den Biografien der Gebrüder Gandorfer, die als Bauernbündler auch schon 1894 im politischen Umfeld der sogenannten Fuchsmühler Affäre tätig waren, auf die damaligen Geschehnisse aufmerksam geworden."

Professor Miyake besichtigte den sogenannten "Mühlschlag" und an einem weiteren Tag die Schrammlohe. Schraml: "Einige Recherchestunden in den alten Melderegistern der Fuchsmühler Gemeinderegistratur rundeten den Besuch des Professors ab." Der Geschichtswissenschaftler sei von der nach eigenen Worten hervorragenden Unterstützung seiner Anliegen durch die Fuchsmühler Heimatforscher und die Bediensteten der Gemeinde sichtlich gerührt gewesen. Die Kontakte möchte der Forscher weiterhin pflegen.
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