Pläne für Café-Treff reifen

Abgeordneter Reiner Meier (Zweiter von links) ließ sich gerne von Verkäuferin Natascha Drlicek (links), Bürgermeister Wolfgang Braun (Zweiter von rechts) und Fuchsmühls Kämmerer Lothar Ernstberger (rechts) vom Konzept des neuen Dorfladens überzeugen. Bild: privat
Lokales
Fuchsmühl
25.11.2014
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Das Bier stammt aus den Nachbarorten, der Käse aus Neustadt an der Waldnaab und die Wurst des Metzgers nebenan kommt aus Konnersreuth: Der Fuchsmühler Dorfladen hat praktisch alles, was ein Mensch zum Leben braucht - und einiges mehr.

Ohne weite Fahrten bequem einkaufen. Der Fuchsmühler Dorfladen macht es möglich. Davon überzeugt hat sich Bundestagsabgeordneter Reiner Meier. Auf Einladung von Bürgermeister Wolfgang Braun schaute er sich um und fand das Konzept hervorragend. "Das ist eine super Idee, um den Ort gegen den demografischen Wandel weiter zu festigen", sagte Meier. Vor allen Dingen die älteren Einwohner benötigten dringend eine dauerhafte Grundversorgung. Aber es profitierten auch andere, berichtete Braun. "Junge Leute und Familien siedeln sich nur an, wenn sie eine gute Nahversorgung an ihrem Wunschort vorfinden", bestätigte Reiner Meier.

Verkäuferin Natascha Drlicek zeigte Meier neben den wichtigsten Lebensmitteln von Zucker bis Milch und Gemüse auch zahlreiche regionale Produkte wie Eier, Käse, Brot, Mehl und Getränke. Bürgermeister Wolfgang Braun führte den Abgeordneten durchs Haus, das sich als größer entpuppt, als es von außen wirkt. In der barrierefreien Wohnung im Obergeschoss ist schon ein Mieter eingezogen, der sich das Haus mit Büros des Bund Naturschutz und des Naturparks Steinwald sowie einer Zahnarztpraxis teilt. Noch in Planung ist ein Café-Treff im Erdgeschoss neben dem Dorfladen mit Ausblick auf einen kleinen Garten mit Terrasse. Dort lobte Meier auch die pfiffige Idee eines "offenen" historischen Brunnenschachts, der mittels einer Glasabdeckung im Fußboden einsehbar ist. Im künftigen Café-Treff, erklärte Braun, sollen touristische Informationen des Naturparks für Urlauber integriert werden. In den Umbau des ehemaligen Wirtshauses wurden aus Mitteln der Städtebauförderung rund zwei Millionen Euro investiert.

Jetzt gelte es, so Braun, den Dorfladen finanziell auf feste Beine zu stellen. Hier sei die Bevölkerung eingeladen, kräftig durch den regelmäßigen Besuch des Ladens mitzuwirken. "Man merkt, hier hängt viel Herzblut drin", würdigte Reiner Meier das hohe Engagement.
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