Rasch kaufen und sparen

Wer in den kommenden Monaten im Fuchsmühler Baugebiet "Am Sonnenhang" ein Grundstück kauft, dürfte weniger zahlen als im nächsten Jahr. Jedenfalls soll zum Jahresende darüber beraten werden, den Grundstückspreis zu erhöhen. Bild: kro
Lokales
Fuchsmühl
21.06.2015
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Wegen der Zinsbelastung sei eine Erhöhung der Grundstückspreise im Fuchsmühler Baugebiet "Am Sonnenhang" wohl unumgänglich, mahnt CSU-Marktrat Markus Troesch. Doch heuer ändert sich noch nichts.

Ende des Jahres wollen die Gemeinderäte noch einmal über das Thema Erhöhung des Grundstücksverkaufspreises reden, so der Konsens im Marktrat. Damit war auch Markus Troesch einverstanden. Aktuell gibt es im Baugebiet "Am Sonnenhang" noch zehn Bauplätze, die die Marktgemeinde verkaufen will.

Bürgermeister Wolfgang Braun verwies in der Debatte am Freitag darauf, dass der Quadratmeterpreis seit Ausweisung des Baugebiets im Jahr 2008 unverändert bei 41,50 Euro liegt. Grundlage für diesen Preis seien 19,90 Euro für Grunderwerb mit Grunderwerbsnebenkosten, 15,50 Euro für die Straßenerschließung und 6,10 Euro Kostenersatz für Hausanschlüsse Wasser und Kanal. Nicht enthalten seien die erstmaligen Herstellungsbeiträge für Wasser und Kanal, da diese erst nach der Bebauung auf der Grundlage der tatsächlichen Geschossfläche berechnet und festgesetzt würden.

Braun berichtete, dass für das Baugebiet "Am Sonnenhang" mittlerweile schon etwas mehr als 67 700 Euro an Zinsen angefallen seien. Deshalb stellte er im Marktrat zur Diskussion, den Baupreis zu erhöhen. Udo Fürst (SPD) betonte, dass dieses Baugebiet vor allem für junge Leute interessant sei. Eine moderate Erhöhung bringe jedoch kaum etwas; vielmehr mache man mehr kaputt. Fürst machte deutlich, dass dies seine Position sei. In der SPD-Fraktion gebe es unterschiedliche Meinungen. Auch Anton April (Freie Wähler) sprach sich gegen eine Erhöhung aus. Hermann Stock (SPD) plädierte dafür, das Thema Grundstückspreise Ende des Jahres noch einmal aufzugreifen. Damit waren allen Markträte einverstanden. Bauwillige können also einiges sparen, wenn sie noch heuer ihr Grundstück kaufen. Denn nächstes Jahr dürfte der Preis steigen. Einig waren sich die Gemeinderäte aber, nicht über 50 Euro pro Quadratmeter hinauszugehen.
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