Rückblick beim AWO-Ortsverein - Kritik von Vorsitzendem Edwin Ulrich in Richtung Marktrat
Stolz auf beispielhafte Integrationsarbeit

Vorsitzender Edwin Ulrich am Rednerpult bei seinem Rechenschaftsbericht, daneben Kassenwartin Sieglinde Sperber, Bürgermeister Wolfgang Braun und rechts zweiter Vorsitzender Gustl Sperber. Bild: wro
Lokales
Fuchsmühl
16.11.2015
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Edwin Ulrich stand zum ersten Mal am Rednerpult der AWO-Ortsvereins: Vor einem Jahr trat die Nachfolge von Vorsitzendem Erich Köllner an. Bei der Jahreshauptversammlung legte Ulrich seinen ersten umfangreichen Rechenschaftsbericht vor. "Für mich ist das erste Jahr im Amt noch eine Eingewöhnungs- und Lernphase." Ulrich weiter: "Da fällt mir auch kein Zacken aus der Krone, wenn ich meinen Amtsvorgänger um Rat bitte. Warum solle man nicht auf eine langjährige Erfahrung zurückgreifen."

Neben vielen wiederkehrenden Veranstaltungen und Fahrten beteiligte sich der AWO Ortsverband auch an der deutsch-syrischen Adventsfeier und am Freundschaftsfest am Badeweihergelände, berichtete der Vorsitzende. Auch bei vielen gemeindlichen Veranstaltungen sei die AWO mit einer Abordnung vertreten.

"Der Mitgliederstand ist mit aktuell 160 Mitgliedern leicht rückläufig", sagte Ulrich und zeigte sich dennoch zufrieden mit der Bilanz. Den Kassenbericht verlas Sieglinde Sperber. Robert Ernstberger bescheinigte korrekte Arbeit. Zurückblickend auf das Benefizkonzert in der Mehrzweckhalle zeigte sich Ulrich stolz auf die Fuchsmühler AWO: "Ohne unseren Ortsverein wäre die Durchführung dieser großen Veranstaltung gar nicht möglich gewesen." Gleichzeitig zeigte er sich aber auch ein wenig enttäuscht darüber, dass nur eine einzige Markträtin und der Bürgermeister selber als Vertreter des Rathauses den Weg zum Benefizkonzert gesucht hatten. "Das muss ich einfach mal kritisch anmerken. Es handelt sich doch nicht um eine politische Veranstaltung." AWO-Mitglied Bürgermeister Wolfgang Braun versprach, die Kritik Ulrichs an seine Markträte weiterzugeben. Die Arbeit der AWO vor Ort mache ihn stolz. "Was hier läuft ist sehr positiv." Eingehend auf die Integration der im Ort lebenden Kriegsflüchtlinge stellte der Bürgermeister seiner Gemeinde ein positives Zeugnis aus: "Wir haben in Fuchsmühl die Integration geschafft und auch ein Zeichen gesetzt." Braun dankte auch der AWO für deren Mithilfe an diesem Zeichen. "Ich hoffe, dass es so bleibt." Sabine Kirchmann berichtete über die Arbeit im Kreisverband. Hannelore Bienlein-Holl erinnerte noch einmal an das Benefizkonzert mit Ashraf Kateb und Iwan Urwalow am Freitag, 27. November, im Kettelerhaus Tirschenreuth.
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