Schließung jetzt vom Tisch

Architekt Peter Hilgarth (links) und Kirchenpfleger Xaver Stock erläuterten das abgespeckte Sanierungskonzept für das Fuchsmühler Pfarr- und Jugendheim. Die Kosten: 32 000 Euro. Bild: kro
Lokales
Fuchsmühl
30.01.2015
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Die positive Nachricht: Das Pfarr- und Jugendheim kann wieder genutzt werden! Diverse Brandschutzauflagen seien schon umgesetzt; einige Arbeiten müssen noch folgen.

Wichtig sei, dass die Flucht- und Rettungswege stets freigehalten würden und Veranstalter darauf achten, erläuterte Kirchenpfleger Xaver Stock in einer gut besuchten Informationsversammlung.

Ursprünglich war von Sanierungskosten von rund 90 000 Euro ausgegangen worden. Die können jedoch durch verschiedene Kompromisslösungen auf 32 000 Euro gesenkt werden. Die Diözese gewähre einen Zuschuss von 14 000 Euro, wusste Stock. Eine mögliche Schließung oder gar ein Abriss des Jugendheims seien damit vorerst vom Tisch. Stock wies aber unmissverständlich darauf hin, dass im Jugendheim absolutes Rauchverbot herrsche - "und dies an 365 Tagen im Jahr" und nicht nur bei Veranstaltungen. Stock freute sich über den guten Besuch und das Interesse an der Info-Versammlung im Chorraum des Jugendheims. Mit dabei auch Pfarrer Varghese Kanjamala und Bürgermeister Wolfgang Braun. Xaver Stock ging zunächst noch einmal auf die Baukontrolle vom 7. Juni 2011 ein, ehe am 21. Juni des gleichen Jahres ein Schreiben einging, worin die verschiedenen Auflagen, vor allem im Bereich Brandschutz, dokumentiert wurden. Würden die nicht eingehalten, dürfe das Jugendheim nicht mehr benutzt werden.

Bei einem Treffen im Landratsamt am 29. Juni 2011 seien die Auflagen konkret diskutiert worden. Stock dankte in diesem Zusammenhang Hannelore Bienlein-Holl für die Unterstützung. Erste Kostenvoranschläge, diese Auflagen abzuarbeiten, gingen von rund 90 000 Euro aus. Kosten, die nicht zu stemmen seien, so Stock. Als die angrenzende Mehrzweckhalle einen großen Wasserschaden hatte, konnte man das Jugendheim in der Folgezeit mit einigen Auflagen wieder nützen, da ansonsten keine Veranstaltungshalle in Fuchsmühl zur Verfügung gestanden sei.

Feuerwehrübung

Bei Gesprächen mit der Bischöflichen Finanzkammer wurde klar, dass auch ein Abriss des Jugendheims drohe. Dies habe jedoch verhindert werden können, weil in der Vergangenheit immer wieder etwas investiert worden sei. Im Oktober 2013 kam dann laut Kirchenpfleger die Wende: Die Sanierungskosten können auf rund 32 000 Euro gedrückt werden. Mittels einer eigens anberaumten Feuerwehrübung konnte nachgewiesen werden, dass Menschen, die sich im Chorraum (oben) befinden, das Haus ohne Probleme verlassen können.
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