Schmuckstück mitten im Ort

Revierförster Eckhard Deutschländer (rechts) erklärte die interaktive Geschichtsscheibe aus dem Stamm einer 200 Jahre alten Eiche. Bild: wro
Lokales
Fuchsmühl
30.07.2015
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"Wir sind fast fertig", strahlte Bürgermeister Wolfgang Braun beim Festakt zur Segnung des Fuchsmühler Markthauses. Lediglich der Pavillon mit dem "Kraftwerk Baum" und einige Arbeiten am Geländer stünden noch aus.

Im Beisein zahlreicher Ehrengäste baten Pfarrer Varghese Kanjamala und Pfarrer Martin Schlenk am Mittwoch um den Segen Gottes. Bürgermeister Wolfgang Braun übergab das schmucke Markthaus mit Dorfladen offiziell seiner Bestimmung. Er zeigte sich zufrieden, dass nicht nur die mit 2,7 Millionen Euro kalkulierten Sanierungs- und Gestaltungskosten nahezu eingehalten wurden, sondern auch mit 80 Prozent höchstmöglich bezuschusst wurden.

Der neue Gemeindemittelpunkt - mit Dorfladen, Zahnarztpraxis, Infostelle des Naturparks Steinwald, Geschäftsstelle des Bund Naturschutz, einem Geldautomaten, einer Metzgereifiliale, einer begrünten Außenfläche sowie einer behindertengerechten Wohnung - sei pünktlich fertiggestellt worden. "Das Haus ist derzeit zu 100 Prozent ausgelastet", so der Rathauschef. "Für alle Bürger wurde nicht nur eine wichtige Einkaufsstätte geschaffen." Es sei sozialer Treff, eine Stätte der Begegnung und der Kommunikation. "Endlich kehrt hier an unserer Baustelle wieder Ruhe ein", wandte sich Braun an die Nachbarn. Kreisrätin Hannelore Bienlein-Holl überbrachte die Grüße von Landrat Wolfgang Lippert und übergab ein Landkreiswappen. Architekt Peter Hilgarth überreichte einen großen, symbolischen Schlüssel an "Hausherrn" Wolfgang Braun. Pfarrer Varghese Kanjamala und Pfarrer Martin Schlenk sagten: "Gottes Segen wird spürbar und erfahrbar. Es entsteht eine lebenswerte Situation, für die wir Gott danken müssen. Daher erbitten wir Gottes Segen." Wolfgang Braun bat schließlich zu einem kleinen Rundgang, bei dem er den Gästen Details zeigte. Revierförster Eckhard Deutschländer erläuterte den interessierten Zuhörern das zukünftige, noch nicht ganz fertiggestellte "Kraftwerk Baum". Die 200 Jahre alte Eichenscheibe, die vom Vater des Revierförsters mit geschichtlichen Besonderheiten interaktiv geschickt und aufwendig gestaltet wurde, ist ein außergewöhnlicher Blickfang. Auf Knopfdruck erscheinen wichtige historische Ereignisse, wie die "Holzschlacht 1894".
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