Singkreis "Cantiamo" gestaltet Gottesdienst
Rita-Fest und Friedenswallfahrt

In der nördlichen Seitenkapelle der Wallfahrtskirche "Maria Hilf" steht eine modern anmutende Statue der heiligen Rita, die Bildhauer Ossi Müller aus Würzburg-Heidingsfeld 1977 schuf. Bild: privat
Lokales
Fuchsmühl
15.05.2015
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Gläubige aus der ganzen Region kommen am Wochenende in der Wallfahrtskirche "Maria Hilf" zusammen, um mit den Fuchsmühler Katholiken das Rita-Fest zu feiern. Auch findet wieder eine Friedenswallfahrt statt.

Auftakt ist am Samstag, 16. Mai, um 17 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Wallfahrtskirche "Maria Hilf". Festprediger ist Pater Alfons Tony. Musikalisch gestaltet den Gottesdienst der Singkreis "Cantiamo". Am Sonntag, 17. Mai, findet um 8.30 Uhr ein Gottesdienst zu Ehren der heiligen Rita statt. Um 9.30 Uhr Gedenken und Kranzniederlegung am Mahnmal "Heimkehr - Mahnung zum Frieden" am Ortseingang von Fuchsmühl. Im Anschluss Friedenswallfahrt zur Pfarrkirche. Dort beginnt um 10.15 Uhr ein feierlicher Gottesdienst zu Ehren der heiligen Rita. Es singt der Chor der Wallfahrtskirche.

Krankensegnung

Der Festtag endet am Sonntagnachmittag um 14 Uhr mit einer Andacht mit Krankensegnung, ebenfalls vom Kirchenchor gestaltet. An beiden Tagen werden Rita-Rosen und Rita-Devotionalien verkauft und in den Gottesdiensten gesegnet.

Zum Gedenken an die heilige Rita wird seit Donnerstag, 14. Mai, täglich eine Rita-Novene gebetet. Die letzte Rita-Novene ist am Sterbetag der Heiligen, am 22. Mai um 16.30 Uhr, anschließend um 17 Uhr Eucharistiefeier. Besonders Fuchsmühler Katholiken verehren seit vielen Jahren die heilige Rita in besonderer Weise. Geboren um 1380, gestorben am 22. Mai 1457, hat Rita als Frau, Mutter, Witwe und Ordensfrau viel durchgemacht. Sie gilt als mächtige Fürbitterin am Thron Gottes.

Besonders die Angehörigen des Augustinerordens verehren die 1900 heilig gesprochene Wundertäterin. Die Augustinerpatres haben auch das alljährliche Rita-Fest in Fuchsmühl eingeführt. Aber auch nach dem Abzug der Augustiner aus Fuchsmühl lebt diese Tradition unter den Vincentinerpatres weiter.
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