Syrien-Kenner spricht auf Einladung des Arbeitskreises "Integration für Flüchtlinge"
Der Nahe Osten in Flammen

Henrik Meyer. Bild: privat
Lokales
Fuchsmühl
08.10.2014
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Der Arbeitskreis "Integration für Flüchtlinge" in Fuchsmühl betreut die syrischen Flüchtlinge seit ihrer Ankunft. Die Mitglieder bemühen sich, Kindern und Erwachsenen das Eingewöhnen in der neuen Umgebung zu erleichtern. Neben den vielen praktischen Hilfen geht es dem Arbeitskreis aber auch darum, mehr über den Brennpunkt Naher/Mittlerer Osten zu erfahren. Dabei soll ein Vortrag helfen.

"Schließlich ist es eine Entscheidung von großer Tragweite, die Heimat zu verlassen", sagt Arbeitskreissprecherin Hannelore Bienlein-Holl. Sie freut sich, dass es gelungen ist, mit Henrik Meyer, einen namhaften Experten für ein Referat zu gewinnen. Willkommen sind alle Interessierten.

"Der Nahe Osten in Flammen - was wird aus Syrien und dem Irak" ist der Vortrag am Mittwoch, 22. Oktober, im Gasthof "Weißenstein" in Fuchsmühl überschrieben. Um 19 Uhr spricht Henrik Meyer, der im Referat Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika der Friedrich-Ebert-Stiftung arbeitet.

Er ist dort zuständig für die Länder Irak, Syrien, Iran, Jordanien und Libanon. Außerdem koordiniert er alle regionalen Aktivitäten im Themenbereich Frieden und Sicherheit.

Buchautor

Zuvor arbeitete Meyer im Referat Globale Politik und Entwicklung der Friedrich-Ebert-Stiftung, wo er die Themen Abrüstung und Konzepte progressiver Außenpolitik verantwortete. Er ist Verfasser des Buchs "Hamas und Hizbollah. Eine Analyse ihres politischen Denkens". Von 2008 bis 2011 war Meyer als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Ost-Jerusalem tätig und dort zuständig für die Kooperation mit Parteien, Gewerkschaften und politischen Denkfabriken. Henrik Meyer studierte Politische Wissenschaft und Islamwissenschaft an den Universitäten Hamburg und Damaskus.
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