Wallfahrt mit Kranzniederlegung am Mahnmal
Frieden nur mit mehr Gerechtigkeit

Nach der Kranzniederlegung am Mahnmal (Bild) zogen die Teilnehmer der Friedenswallfahrt, angeführt von der Blaskapelle des Musikverein Wiesau und Umgebung, zur Wallfahrtskirche "Maria Hilf" und feierten dort den Gottesdienst. Bild: si
Lokales
Fuchsmühl
18.05.2015
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Ganz im Zeichen der Erinnerung an die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges, um der Opfer zu gedenken und um den Frieden und die Versöhnung zwischen den Völkern und Generationen zu beten, stand die 55. Friedenswallfahrt in Fuchsmühl. Am Mahnmal "Heimkehr - Mahnung zum Frieden" legten stellvertretender Landrat Werner Kopp und Bürgermeister Wolfgang Braun einen Kranz nieder. Die Arbeitsgemeinschaft der Heimkehrer-, Kriegsopfer- und Soldatenverbände im Landkreis Tirschenreuth laden jedes Jahr zu der Friedenswallfahrt ein. Am Mahnmal am Ortseingang erinnerte Pfarrer Varghese Kanjamala an den Grund dieser Wallfahrt. "Es ist gut, dass die Wallfahrt mittlerweile nicht mehr nur Krieger- sondern auch Friedenswallfahrt heißt", sagte Pfarrer Varghese. Frieden sei mehr als das Schweigen der Waffen. Unsere Welt sei voller Unfrieden, weil sie immer mehr auf Geld und Profit aufbaue. Wirklicher Frieden sei mit mehr Gerechtigkeit zu erlangen. Die Friedenswallfahrt sei als Gedenkveranstaltung für die Opfer der Kriege und für die Heimkehrer entstanden. Sie soll aber auch die Augen öffnen für die Not in der Welt und auch in jedermanns Nachbarschaft.
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