Den Rotstift gespitzt

Die Pechbrunner Straße (Bild) braucht eine Sanierung. Die Fuchsmühler Markträte befürworteten das Vorhaben geschlossen. Bild: wro
Politik
Fuchsmühl
28.02.2016
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Sparen lohnt sich - und das doppelt. Denn Fuchsmühl gehört zu den Gemeinden, die Stabilisierungshilfen erhalten. Nun prüften die Markträte wieder, wo sich der Rotstift ansetzen lässt.

Zum Ende dieses Quartals muss die Gemeinde Fuchsmühl ein Sparkonzept zur Haushaltskonsolidierung vorlegen, um wieder an Stabilisierungshilfen zu kommen. Kämmerer Lothar Ernstberger hatte eine Liste möglicher Maßnahmen zusammengestellt, die er am Freitag den Markträten vorlegte. Geplant sind Einsparungen bei der Straßenbeleuchtung. Anregungen im Rahmen des Energiecoachings seien bereits umgesetzt worden. Eine weitere Einsparung sah Bürgermeister Wolfgang Braun in der Anschaffung eines neuen Bauhoffahrzeugs.

Zudem könnten Sondertilgungen aufgrund der gewährten Stabilisierungshilfe erfolgen. Braun verwies auf weitere Möglichkeiten, die gegebenenfalls ins Auge gefasst werden könnten. Der Gemeinderat stimmte schließlich geschlossen dem vom Kämmerer ausgearbeiteten Konsolidierungskonzept zu, was eine Einsparung von 12 100 Euro bringt.

Die Planungen für den Ausbau des Kernwegenetzes sind bereits weit fortgeschritten. In diesem Zusammenhang informierte Bürgermeister Wolfgang Braun nun über die Fördermöglichkeiten. Er wies darauf hin, dass diese gestaffelt und von der Straßenbreite abhängig seien. Eine Beihilfe bis zu 90 Prozent wäre möglich, ergänzte der Bürgermeister. Aktuell stehe die Pechbrunner Straße mit eine Breite von 4,50 Metern an. Die hier mögliche Zuschusshöhe müsse jedoch um die Baunebenkosten bereinigt werden, da diese nicht förderfähig seien, wusste Braun. Die Markträte waren einstimmig dafür, die Maßnahmen zeitnah in Angriff zu nehmen. Die Planung soll das Kemnather Ingenieurbüro Wolf übernehmen.

Seitens des Landkreises werden alljährlich Menschen für ihre Verdienste geehrt. Die Fuchsmühler Vereine waren um Vorschläge gebeten worden. Doch bis Freitag lagen keine Rückmeldungen vor, informierte Braun und bat um Vorschläge seitens der Markträte. Aber auch sie mussten passen. Mit einer erfreulichen Bilanz schloss das Kindergartenjahr 2015. Die Abrechnung wurde der Kirchenstiftung inzwischen vorgelegt und ohne Gegenstimme genehmigt. Bürgermeister Braun bedankte sich bei Ernst Tippmann für die gute Arbeit, auch bei der Kirchenstiftung. Tippmann erläuterte die Zahlen und dämpfte die Euphorie: Nach wie vor könne man mit einem Kindergarten keine Gewinne erwirtschaften, sagte er. Die Zahlen resultierten unter anderem auch aus Verschiebungen innerhalb der Abrechnungszeiträume. Tippmann betonte: Das Jahr 2015 habe sich positiv entwickelt, man habe ordentlich gearbeitet.
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