Pfarrer Varghese Kanjamala verlässt im September Pfarreiengemeinschaft - Pater Joseph ...
Von Fuchsmühl zurück nach Indien

Pfarrer Varghese Kanjamala. Bild: kro
Politik
Fuchsmühl
20.04.2015
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Pfarrer Varghese Kanjamala nimmt im Sommer Abschied von der Pfarreiengemeinschaft Fuchsmühl-Friedenfels. Der Seelsorger geht zurück in seine Heimat Indien.

Wie zu erfahren war, hat die Ordensprovinz des Geistlichen nachträglich eine 15-Jahres-Regel eingeführt: Sprich jeder Priester dieser Ordensprovinz muss nach 15 Jahren wieder zurück nach Indien. Pfarrer Varghese Kanjamala wirkte 15 Jahre in Deutschland, so dass an einer Versetzung kein Weg vorbei führe, informiert er die Gläubigen.

Er habe die Versetzung mit Bedauern und Traurigkeit zur Kenntnis genommen, akzeptiere jedoch die Entscheidung der Personalabteilung des Ordinariats, als auch die des Provinzials. Der Abschied von der Pfarreiengemeinschaft Fuchsmühl-Friedenfels falle ihm zum jetzigen Zeitpunkt deshalb schwer, weil er die beiden Pfarreien am Beginn eines neues Weges verlassen und die Arbeit unvollendet zurücklassen müsse.

Kloster-Umbau

2010 schuf der Vinzentiner-Orden in Fuchsmühl eine Ordensniederlassung: Pfarrer Varghese Kanjamala wurde Seelsorger der Gläubigen in Fuchsmühl und Friedenfels. Seine ersten Jahre waren geprägt vom Kennenlernen der Pfarreien und der Menschen. Viel Zeit und Einsatz forderten auch die Umbaumaßnahmen des Klosters in Fuchsmühl. Wirklich wichtig war ihm, die Seelsorgeeinheit Fuchsmühl-Friedenfels aufzubauen "und das Gemeinsame zu entwickeln und zu fördern". Sein Herzensanliegen war das Miteinander und Füreinander, die Integration möglichst vieler Menschen im Sinne der pastoralen Seelsorge vor Ort.

Ein weiteres wichtiges Ziel war, die Wallfahrt in Fuchsmühl neu zu beleben. Auch nach Anlaufschwierigkeiten und Rückschlägen gab Pfarrer Varghese Kanjamala nicht auf. Einige Impulse habe er in den vergangenen Monaten in der Pfarreiengemeinschaft auf den Weg bringen können und viel Neues sei von den Mitgliedern der verschiedenen Ausschüsse und des gewählten Pfarrgemeinderats begonnen worden. Deshalb falle ihm gerade jetzt der Abschied schwer.

Sein Nachfolger steht übrigens schon fest. Es ist Pater Joseph Thankachan, der aktuell noch in Oberwarmensteinach wirkt.
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