Schützen
Andreas Hofer Fuchsmühl: Abstieg besiegelt

Sport
Fuchsmühl
15.03.2016
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Der Abstieg der ersten Luftgewehrmannschaft der SG Andreas Hofer Fuchsmühl aus der Bayernliga Nord-Ost ist besiegelt. Daran ändert auch ein Sieg im letzten Wettkampf nichts mehr.

"Eine solch verrückte Tabellensituation habe ich in 20 Jahren Bayernliga noch nicht erlebt", sagte Richard Ernstberger, Sportleiter der SG Andreas Hofer Fuchsmühl, vor dem letzten Schießtag der Luftgewehr-Bayernliga in Pfreimd. Die Abstiegszone begann mit Platz vier, der spätere Mitabsteiger Tiefes Tal Oppersdorf lag auf dem fünften Rang. "Wir haben nur an zwei der sieben Wettkampftage in Stammbesetzung antreten können. Diesmal fehlte die am vorherigen Wettkampftag so stark auftrumpfende Svenja Ziegler", lautete Ernstbergers Fazit zum Saisonverlauf.

Den ersten Wettkampf verloren die Fuchsmühler gegen den Tabellenzweiten SG Andreas Hofer Sassanfahrt mit 1:4 Punkten bei 1903:1923 Gesamtringen. Die Ausnahme war wieder einmal die Nummer 1, Sabrina Hößl, die mit 394:387 gegen Sebastian Drawert das beste Ergebnis des Tages erzielte. Die anderen vier Duelle gingen verloren: Kerstin Knegten (381:382 gegen Lena Friedel), Christina Hößl (381:392 gegen Stephanie Friedel), Susanne Kamm (376:385 gegen Daniela Jäkel) und Ersatzschützin Petra Stöckert (370:378 gegen Julia Lochau. Sassanfahrt begleitet Meister Hubertus Kastl zum Aufstiegskampf zur 2. Bundesliga am 9. April in München-Hochbrück.

Den zweiten Wettkampf gegen Oppersdorf gewann Fuchsmühl mit 3:2 bei 1910:1916 Ringen. Sabrina Hößl siegte ungefährdet mit 392:387 gegen Markus Islinger. Christina Hößl begann bei ihrem 389:385-Erfolg gegen Lisa Eberle mit einer 100er Serie. Den dritten Punkte holte Kerstin Knegten mit 382:378 gegen Sybille Neumeyer. Niederlagen gab es für Susanne Kamm (374:377 gegen Christian Stahl) und Petra Stöckert (373:389 gegen Eva Wild).

Trotz des 3:2-Sieges blieben die Andreas-Hofer-Schützen auf dem achten und damit letzten Platz. Ernstberger blickt schon auf die kommende Saison: Das Ziel heißt mindestens Platz zwei in der Oberpfalzliga, um die Möglichkeit zu haben, sofort wieder in die Bayernliga zurückzukehren.

Vierter der Einzelwertung


Zum Schluss gab es dann doch noch etwas Erfreuliches: In der Einzelwertung der fast 60 Schützinnen und Schützen belegte Sabrina Hößl mit einem Schnitt von 390,91 Ringen den hervorragenden vierten Platz. Die Ränge 19 und 20 nehmen in dieser Wertung Christina Hößl (385,38) und Kerstin Knegten (384,23) ein.
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