Einstimmiges Votum für Hacklstein-Schützen
Schützenmeister wieder im Amt

Handlungsfähig und zu weiteren Fusionsverhandlungen bereit präsentierte sich nach den Vorstandswahlen das neu gebildete Vorstandsgremium der Fuchsmühler "Schützengesellschaft Hackelstein 1926". Bild: wro
Vermischtes
Fuchsmühl
11.08.2016
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Monate nur mehr kommissarisch tätig war Michael Preisinger. Dass er jetzt wieder kandidierte, bei einer Versammlung im Sommer, hatte vor allem rechtliche Hintergründe.

Mit einer Empfehlung des Amtsgerichts Tirschenreuth begründete Preisinger seine Entscheidung. Somit hat die Schützengesellschaft "Hackelstein 1926 e.V." wieder einen "richtigen" Schützenmeister. Die Mitglieder wählten ihn einstimmig. Die bereits vor Monaten geplante Fusion mit der Schützengesellschaft "Andreas Hofer" könne nur mit einem von den Mitgliedern gewählten und handlungsfähigen Vorstand weitergeführt werden, sagte Preisinger bei dem Treffen im Schützenhaus. Kassier Korbinian Mickisch legte sein Amt nieder. Er wolle nicht mehr kandidieren, so die Begründung. Mickischs Nachfolger wurde Marco Schraml.

Hohe Kosten


Der geplante Zusammenschluss mit dem Dartclub "Starbulls" sei aus mehreren Gründen gescheitert, bedauerte Preisinger. Die Kosten für Umbau und Umzug der "Starbulls" ins Schloss nannte er als Gründe. Keineswegs "gestorben" jedoch sei das Thema Fusion an sich. An einem Zusammenschluss mit der Schützengesellschaft "Andreas Hofer" sei man nach wie vor sehr interessiert. Auf sportlichem Gebiet sei man mit den Luftgewehr- und Luftpistolenmannschaften gut aufgestellt, bilanzierte Sportleiter Andreas Popp die Aktivitäten des im Jahr 1926 gegründeten Vereins. Als einen Erfolg wertete Popp das Silvesterschießen, das 22. Muttertagsschießen, ebenso auch die Teilnahme an der Gaumeisterschaft. Der Bericht der Jugendleitung dagegen fiel kurz und knapp aus. Bedauernd blickte Nina Sandner auf ein ereignisloses und, so wörtlich, inaktives Jahr zurück.

Bürgermeister Wolfgang Braun drückte seine Wertschätzung für die Schützengesellschaft "Hackelstein" aus und dankte für das Engagement der Mitglieder. "Es ist schwierig einen Verein zu führen, wenn niemand da ist ihn zu leiten", kommentierte Braun die Situation. Das Interesse am Schießsport sei freilich vorhanden. Daher wäre es auch wichtig die Zukunft des Vereins auf solide Beine zu stellen. Gleichzeitig signalisierte Braun seine Unterstützung bei Fusionsgesprächen.

Schützenmeister Michael Preisinger erinnerte an die Gespräche mit der SG "Andres Hofer" und informierte über die bislang gewonnenen Erkenntnisse. Die vereinsverbindenden Verhandlungen fänden nun ihre Fortsetzung, versprach der Sprecher. Eine Informationsveranstaltung mit Aussprache - gemeinsam mit den Mitgliedern der Schützengesellschaft "Hackelstein" - solle spätestens im Herbst angeboten werden. Ebenso zeitnah plane man eine gemeinsame Versammlung mit den Mitgliedern beider am Zusammenschluss beteiligter Vereine.

Vereinsfahne erhalten


Wichtig sei, dass die Vereinsfahne erhalten und der bisherige Vereinsname in der neugebildeten Schützengesellschaft integriert werde, hob Preisinger hervor. Als Fusions-Wunschtermin nannte er das kommende Jahr. Zeitnah könne bereits die für die Hackelstein-Schützen "neue" Sportanlage im "Andreas-Hofer" Schützenhaus genutzt werden.

Mit Kompromissen leben


Eine Verbindung mit "Andreas Hofer" könne nur gelingen wenn alle an einem Strang zögen, fuhr Preisinger fort. "Der Entschluss steht - jetzt müssen Taten folgen." Ergänzend empfahl der alte und neue Schützenmeister: Man müsse aufeinander zugehen, gegebenenfalls aber auch mit Kompromissen leben können. (Info-Kasten)
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