Einweihung zum Jubiläum

Mit fröhlichen Spielen, Liedern und Gedichten zeigten die "Raupen", "Schmetterlinge" und "Spatzen", wie sehr sie sich auf ihren neuen Spielturm mit Brücke und Rutsche freuen. Bild: wro
Vermischtes
Fuchsmühl
07.07.2016
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Jedem "Spatzenkind" hängte Pfarrer Joseph ein gesegnetes Holzkreuzchen um. Bild: wro

Das Gebäude fügt sich ins Ortsbild, der Besuch prägt die Menschen. Seit 25 Jahren gibt es den "neuen" Kindergarten. Mit einem Gottesdienst und einem Sommerfest feierten Jung und Alt das Jubiläum. Und erneut gab es eine Einweihung.

"Wir feiern heut' ein Fest und kommen hier zusammen, weil Gott uns alle liebt." Frohgemut und begleitet von einer Gitarre trällerten die "Spatzen" des Kinderhauses "Sankt Marien" ihr vor wenigen Tagen einstudiertes Eröffnungs-Lied. Auf die Frage von Pfarrer Joseph nach dem eigentlichen Anlass des Feiertags antwortete ein aufgeweckter "Spatz": "Ein Sommerfest!" Der Seelsorger stellte klar: "Liebe Kinder, wir feiern heute Kinderhaus-Jubiläum." Vor 25 Jahren sei der neue Fuchsmühler Kindergarten eröffnet worden. Den Festgottesdienst zum Jubiläum gestalteten die Kinder und der Singkreis "Cantiamo".

Eine szenische Geschichte bildete den wohl eindrucksvollsten Teil des bunten Festgottesdienstes. Drei heranwachsende Bäume und deren "Berufsträume" bildeten den Kern. Die Zukunftswünsche der Darsteller waren jedoch sehr unterschiedlich: Eine große Schatzkiste wollte der eine, der andere ein mächtiges Schiff, der Dritte der allergrößte im Wald werden. Wie eine Seifenblase jedoch zerplatzten die Träumereien. Aus dem Holz des einen machte man Jesu Geburtskrippe, aus dem anderen wurde ein Fischerboot für die Apostel gebaut. Der Größte von ihnen aber war ausersehen, ein Holzkreuz zu werden. "Keiner der Wünsche hat sich erfüllt", stellte Pfarrer Joseph fest. "Aber alle drei durften Jesus berühren, jeder von ihnen auf eine ganz besondere Weise." Auch aus Holz, aber kleiner und von den "Spatzen"-Kindern gebastelt, waren die Kreuze, die der Pfarrer anschließend segnete. "20 Vorschulkinder verlassen bald unser Kinderhaus", sagte er, bevor er die Kreuze mit Weihwasser besprengte.

Ein buntes Sommerfest prägte den weltlichen Teil des Jubiläums. Der Kinderhausgarten war vorbereitet. Augenfällig auch hier ein (neu gestalteter) Baum - von den Erzieherinnen an eine Wand gemalt. Wer wollte, durfte ihn (gegen einen kleinen Obolus) mit buntem Laub schmücken. Nach und nach wurde aus dem kahlen Stamm ein buntblättriger Sommerbaum, der künftig den Eingangsbereich von "Sankt Marien" mit freundlichen Farben ziert.

Spielturm mit Brücke


Der Blickfang aber war ein neuer Spielturm mit Brücke und Kinderrutsche im Garten. 20 000 Euro habe die Spielkombination gekostet, informierte Bürgermeister Wolfgang Braun. Dank einer großzügigen Spende durch den örtlichen Caritasverein in Höhe von 10 000 Euro habe der Wunsch der Mädchen und Buben verwirklicht werden können. Den Rest steuerten Gemeinde und Pfarrei bei. Ganz besonders lobte der Bürgermeister die Zusammenarbeit mit Ernst Tippmann, Karin Ernstberger, der Kirchenstiftung, dem Personal und den Mitarbeitern von "Sankt Marien".

"Kinder und Spielen gehören zusammen", stellte Pfarrer Joseph bei der Segnung des Spielgerätes fest. "Freilich werden wir mit der Segnung keinen heiligen Bezirk schaffen können." Unfälle seien auch trotz des Weihwassers nie auszuschließen. Aber man könne Unfälle vermeiden, fügte der Bürgermeister hinzu und verwies auf die von den Erzieherinnen begleiteten Wanderungen der Kinder hinauf zum Waldspielplatz. Wolfgang Braun überreichte deshalb Warnwesten.

Gute Bewirtung


Freude am Jubiläums-Sommer-Fest im Kinderhaus "Sankt Marien" hatten neben den Kindern viele Gäste. Das Kinderhauspersonal und die Beiratsmitglieder sorgten für die Bewirtung, die Kinder für den kurzweiligen Teil des Nachmittages. Gespannt erwarteten die Kleinen den angekündigten Luftballonwettbewerb.
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