Fasching der Superlative
Ein Höhepunkt jagt den nächsten

Beim Galaabend der Faschingsgesellschaft Rot-Weiß Marktredwitz in der ausverkauften Fuchsmühler Mehrzweckhalle tanzten sich die jungen Damen der Purzelgarde als Mäuse schnell in die Herzen der Zuschauer und waren die Publikumslieblinge. Bilder: wro (3)
Vermischtes
Fuchsmühl
24.01.2016
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Der Galaabend der "Narhalla Rot-Weiß Marktredwitz" ist immer ein Kracher im Fuchsmühler Faschingskalender. Nicht zum ersten Mal entpuppte sich das Gastspiel der Oberfranken als ein Abend der närrischen Superlative.

Professionelle Darbietungen und perfekte Organisation begeisterten das zahlreiche Publikum in der ausverkauften Mehrzweckhalle. Gespannt warteten die Gäste im "Narrenschiff" auf den Countdown. Endlich ging es dann los. "10 - 9 - 8.....", die markante Stimme des Ansagers steigerte sich von Sekunde zu Sekunde, wurde immer lauter, schraubte sich zuletzt selbst bis in die allerfeinsten Haarspitzen.

Elf nach acht


Pünktlich, elf Minuten nach acht betrat der rot-weiße Elferrat die Bühne, gefolgt von den Moderatoren und begleitet von den gewaltigen Trompetenstößen aus der Strauß-Hymne aus "Also sprach Zarathustra", defilierten die Garden elegant an den Zuschauern vorbei in Richtung Bühne. Dort nahmen sie Aufstellung, salutierten und eröffneten das bunte Faschingstreiben mit einem donnernden "Fuchsmühl Helau". Durch den Galaabend führten Norbert Pavlis und Andreas Wege. Draußen im Foyer warteten bunte Minimäuse, die Purzelgarde der Narhalla. Von Nervosität keine Spur. Schnell tanzten sich die niedlichen "Mäuse" in die Herzen ihrer Zuschauer. Sie waren eindeutig die Bühnenlieblinge des Abends. Nicht minder beeindruckte anschließend die 11-jährige Alexandra als "Schlangenmädchen".

Ordensverleihung


Dezent im Hintergrund arbeitete der Elferrat und zog durch elegantes Erscheinen die Augen auf sich. Gesteigert wurde der Hingucker vom Ehrenspalier mit Ordensverleihung. Für Bürgermeister Wolfgang Braun, Markträtin Anna Koller und Erich Köllner gab es den Narhalla-Orden 2016 und die obligatorischen Küsschen von den Gardemädchen.

Nach der Pause folgten unter anderem Auftritte des Piraten- und des Männer-Weiberballetts. Luisa Friedrich bereite sich auf ihren Auftritt vor. Für etwas Ruhe sorgte eine lustige Sketcheinlage der Faschingsgesellschaft aus der Nachbargemeinde. Schlag auf Schlag, wie am Fließband reihte sich ein Programmteil an den nächsten - die Jagd nach Höhepunkten schien kaum ein Ende zu nehmen.

"Zeit ist ein Faktor, den wir zurzeit nicht haben" bedauerte Andreas Wege im Hinblick auf die kurze Faschingszeit und den noch kürzeren Abend. Er und sein Kollege Pavlis ackerten ohne Pause, trieben das vollgepackte Programm einem Busfahrplan ähnlich minuziös voran. Um Mitternacht senkte sich schließlich der "Vorhang" mit dem fulminanten Finale: Alles auf die Bühne und Gaudiwurm durch den Saal.

In Veitshöchheim


Als derzeitiger Vizemeister ist die Narhallajugend zur Fernsehsitzung "Wehe wenn wir losgelassen" nach Veitshöchheim eingeladen. Dort treten die Marktredwitzer mit ihrem Siegertanz auf. Die Übertragung aus Unterfranken wird am 7. Februar um 19 Uhr im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt und am 8. Februar um 14.15 Uhr wiederholt.

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Weitere Bilder im Internet:

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