„Funny Ladies“ lassen es krachen

In Lack und Leder verwandelten die Rockerbräute der "Funny Ladies" aus Friedenfels das Jugendheim in einen brodelnden Hardrockpalast. Bild: wro
Vermischtes
Fuchsmühl
21.01.2016
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Ein echter Geheimtipp für alle Freunde der fünften Jahreszeit ist zweifellos das Kaffeekränzchen des Frauen- und Müttervereins Fuchsmühl. Da ging es auch heuer hoch her.

Das Organisationsteam weiß: Zu einem gemütlichen Treff bei Kaffee und Kuchen gehören auch ein buntes Rahmenprogramm, flotte Musik und Tanz. Für die musikalische Unterhaltung sorgte diesmal Alleinunterhalter Peter Kienast, der "Spitzbua" aus Floß.

Wie alle Jahre hatte das rührige Organisationsteam um Vorsitzende Anna Koller ein abwechslungsreiches, närrisches Programm vorbereitet. Das Kaffeekränzchen war wieder einmal Besuchermagnet im Fuchsmühler Fasching. Kaum hatten sich die Besucher Kaffee und Kuchen schmecken lassen, startete ein furioser Nachmittag. Er glich fast einem großen Galaabend.

Luisa Friedrich und Jonas Bönisch, erfolgreiches Tanzpaar der Karnevalsgesellschaft Narhalla Rot-Weiß Marktredwitz, sorgten für einen schwungvollen Auftakt. Andreas Wege, der "Oberpfälzer" aus der oberfränkischen Nachbarstadt, führte durchs Programm. Staunend beobachteten die Besucher, wie Luisa und Jonas federleicht über den Boden wirbelten - und das mit bemerkenswerter Kondition. Mit "Best oft Abba" erinnerte das "Weiberballett" an legendäre Songs und an das bunte Outfit der Siebziger. Ein rot-weißer Hingucker war die gemischte Garde. Orden und Küsschen verteilte der Vizepräsident der Narhalla, Martin Grabis, an Elisabeth Vogl, Marianne Köllner und Anna Koller, die Powerfrauen des Müttervereins.

Damit sollte aber noch lange nicht Schluss sein. Draußen wartete bereits Besuch aus der Nachbargemeinde Friedenfels. Überfallartig und "beinhart" wie Rocker stürmten die "Funny Ladies" in den voll besetzten Saal. Kurzerhand verwandelten die sympathischen Damen, ganz in Leder und Lack gekleidet, die Tanzfläche in einen kochenden Rockpalast. Einen Kasten Bier aus der heimischen Brauerei hatten die wilden Ladies vorsorglich mitgebracht, zur Stärkung, wie die Fans von AC/DC versicherten. Als "Zuchtkätzinnen" sorgten die Mädels dann noch für eine willkommene Zugabe. Sie miauten sich schnurrend in die Herzen der begeisternd tobenden und klatschenden meist weiblichen Gäste und verschwanden heimlich, wie sie gekommen waren, in den "Katakomben" des Jugendheims. Auch Pfarrer Joseph und Kaplan Martin zeigten sich von den Auftritten restlos begeistert.

Der Fuchsmühler Mütterverein sorgte mal wieder für großes Programm. Das Vorstandsteam weiß, wie man ein Kaffeekränzchen vom Staub befreit.
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