Gemeinderat Fuchsmühl
Granitstreifen eingespart

Vermischtes
Fuchsmühl
04.10.2016
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Zum wiederholten Mal beschäftigte die geplante Sanierung der Carl-Ulrich-Straße die Fuchsmühler Gemeinderäte.

Bürgermeister Wolfgang Braun erinnerte in diesem Zusammenhang noch einmal an die geplanten Maßnahmen entlang der Straße: Von der Einmündung in die Marienstraße bis zur Einmündung Josef-Seitz-Straße sei ein Vollausbau, von der Einmündung der Josef-Seitz-Straße bis hinunter zur Rathausstraße eine Deckenerneuerung vorgesehen (wir berichteten). Darüber hinaus sei eine Sanierung der Trinkwasserleitung geplant. Im Zuge des Rückbaus des Gollwitzer-Anwesens sei eine Straßenböschung und zur Böschungspflege ein zwei Meter breiter Wirtschaftsweg angedacht. Die Gesamtkosten der Aus- beziehungsweise Erneuerungsmaßnahme bezifferte Wolfgang Braun, der zu diesem Tagesordnungspunkt auch Ingenieur Stefan Wolf vom gleichnamigen Kemnather Ingenieurbüro begrüßte, auf rund 220 000 Euro, zuzüglich Baunebenkosten und Mehrwertsteuer.

Zu einer angeregten Diskussion führte der geplante Granitstreifen. Durch den Wegfall könnten, so Stefan Wolf, rund 8000 Euro eingespart werden. Während sowohl der Vorsitzende als auch Marktrat Stock den Streifen als durchaus sinnvoll betrachteten, gab CSU-Marktrat Markus Troesch zu bedenken, dass die Einbahnstraße seinerzeit nur als Provisorium geplant gewesen sei. SPD-Marktrat Rainer Bleistein erinnerte noch einmal an die Kosteneinsparung und an die Option einer möglichen Rückumwandlung zur ursprünglichen "normalen" Straße mit Gegenverkehr.

Schließlich einigten sich die Räte mehrheitlich darauf, den Bauentwurf des Kemnather Ingenieurbüros - jedoch ohne Granitzeile - zu genehmigen. Die dafür in Frage kommenden Baufirmen werden zeitnah angeschrieben.
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