Jubel über Gold und Silber

Der kühle Begrüßungsschluck - gereicht von Schützenliesl und Schwester Christina Hößl (links) - schmeckte der jungen Europa- und Vizeeuropameisterin. Bild: wro
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Fuchsmühl
27.06.2016
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Nach einem Sektempfang beim Elternhaus ging's gemeinsam hinauf zum Rathaus. Begleitet wurde Sabrina Hößl (vorne) von ihren Eltern, Schwester Christina, Freunden der Schützengesellschaft "Andreas Hofer" und der Blaskapelle aus Falkenberg. Bild: wro

Während die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft noch hart um den Erfolg kämpfen muss, hat eine junge Fuchsmühlerin den Europameistertitel bereits in der Tasche. Ganz "nebenbei" kassierte Sabrina Hößl mit ihrem Team auch noch eine Silbermedaille. Der Jubel in der Heimatgemeinde ist groß.

Vor wenigen Tagen kam die junge Sportschützin Sabrina Hößl als amtierende Jugend-Europa- und Vizeeuropameisterin aus Tallinn (Estland) in ihre Heimatgemeinde Fuchsmühl zurück. An ihrem Hals baumeln nun europäisches Silber und Gold. "Es ist ein schönes Gefühl", fasst die junge Sportschützin ihre Emotionen in wenigen Worten zusammen.

Böllerschüsse, ein Festzug mit Blasmusik durch den Ort, anschließend ein Empfang beim Bürgermeister. Sabrina Hößl sorgte am Sonntagvormittag für ungewöhnliche Festtagsstimmung in der Wallfahrtsgemeinde. Nicht nur ihre Eltern Carola und Günther, Schwester Christina, ja die ganze Marktgemeinde ist mächtig stolz auf ihre Europameisterin im Kleinkaliberschießen. Neben Gratulanten aus den Reihen der Fuchsmühler Schützengesellschaft "Andreas Hofer" waren auch Stiftlandgau-Schützenmeister Manfred Zölch und Bezirksschützenmeister (Schützenbezirk Oberpfalz) Harald Frischholz nach Fuchsmühl gereist, um der jungen Europameisterin ihre Aufwartung zu machen. Von ihren Freunden wurde sie bereits vor wenigen Tagen heimgeleitet, nun folgte ein offizieller Sektempfang beim Elternhaus der jungen Titelträgerin, anschließend ein Ständchen - gespielt von der Falkenberger Blasmusik unter der Leitung von Franz Stierstorfer. Bescheiden sagte sie nach dem musikalischen Auftakt "Danke" und fragte - an ihre Eltern gewandt: "Was muss ich jetzt noch machen?" Sie habe nicht vor abzuheben, betont die sympathische Sportschützin im Gespräch mit unserer Zeitung. Auf ihrem Terminplan stehen neben dem Biologiestudium an der Uni Regensburg natürlich auch die kommenden Wettkämpfe. "Ein paar Tage mache ich jetzt Pause, dann fahre ich wieder runter an die Uni." Auf den Wettkampf in Tallinn angesprochen muss sie ein wenig lachen: "Die Wettkampfstätten wirkten sehr improvisiert." Nicht zu vergleichen mit den Sportanlagen in Deutschland. "Ich glaube, dort war früher mal eine Militäranlage", vermutet die frischgebackene Titelträgerin.

Auf die Erfolge hatte sie lange Zeit hingearbeitet. Als Drittplatzierte bei den Ausscheidungskämpfen in Pfreimd (wir berichteten) hatte sie sich für die EM in Tallinn qualifizieren können. Als Europameisterin in der Team-Disziplin Kleinkaliber liegend und als Vize-Europameisterin im Mannschafts-Dreistellungskampf kehrte sie nun nach Hause zurück.

Geschenke und Gutscheine


"Du bist jung, eine große Karriere steht dir noch bevor." Da waren sich sowohl Bürgermeister Wolfgang Braun als auch die beiden Schützenmeister einig. Als "Ausgleich" für die Entbehrungen der zurückliegenden Wochen und als kleines Dankeschön für den großen Erfolg gab's für die Europa- und Vizeeuropameisterin Geschenke und Gutscheine.

Zum Pflichtprogramm gehörte freilich auch der Eintrag ins "Goldene Buch" der Marktgemeinde, gemeinsam mit ihren Eltern Carola und Günther. Schützenliesl und Schwester Christina assistierte dabei fleißig.
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