Motor fürs soziale Getriebe

Vermischtes
Fuchsmühl
13.10.2016
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All jene, die auf der Schattenseite des Lebens stehen, waren Erich Köllner stets wichtig. Nun feierte der in Herzogöd wohnende Unruheständler seinen 75. Geburtstag.

/Herzogöd. An der Spitze der Arbeiterwohlfahrt leistete er vorbildliche Arbeit. Viele Jahre war Köllner im Fuchsmühler Gemeinderat aktiv. Umsichtig und engagiert sorgte er sich um das Wohl seiner Gemeinde. Stets ein offenes Ohr für die Belange älterer Leute hat er auch als Seniorenbeauftragter. So ganz "nebenbei" ist der rührige Herzogöder auch als Vorsitzender der örtlichen Jagdgenossenschaft tätig. "Wenn es niemand machen will, dann mach's halt ich", kommentiere er noch vor wenigen Monaten seine Wiederwahl als Jagdvorsteher. Schon in jungen Jahren übernahm Erich Köllner den (letztlich langjährigen) Vorsitz des Kleintierzuchtvereins Fuchsmühl.

Erich Köllner erhielt zahlreiche Auszeichnungen durch den Landkreis Tirschenreuth. Auch bekam er die Verdienstnadel des Freistaates Bayern. Köllner ist Träger der silbernen Bürgermedaille der Marktgemeinde Fuchsmühl und wirkte als ehrenamtlicher Richter am Regensburger Sozialgericht. Zu einem Herzogöder Schmuckstück wurde die kleine, auf seine Initiative erbaute Antonius-Kapelle, unweit des Gartens an einem Teich gelegen. Gemeinsam mit Freund Robert Ernstberger wurde sie vor 19 Jahren errichtet. Viele Jahre lang organisierte Köllner Prozessionen von Fuchsmühl hinauf zum Antoniuskirchlein. Erich Köllners ganzer Stolz aber ist zweifellos die Familie, mit der er den 75. Geburtstag feierte. Aber auch zahlreiche Freunde und Weggefährten gratulierten. Besonders ans Herz gewachsen ist Erich Köllner die AWO, sowohl auf Orts-, als auch auf Kreisebene. "Sie ist mein Leben." Viele heute nicht mehr wegzudenkende Einrichtungen gehen auf seine Mit-Initiative zurück, so die "Mitterteicher Tafel". Wegen seiner Verdienste um die Arbeiterwohlfahrt wurde er zum Ehrenvorsitzenden sowohl im Kreis-, als auch im Ortsverband ernannt. Köllner ging als Lokomotivführer mit großen und kleinen Zügen, schweren und weniger schweren Maschinen lange Zeit auf Reisen. Doch von der Heimat Fuchsmühl fort wollte er nie. Seit geraumer Zeit genießt er seinen Ruhestand, in seinem "Heimat-Bahnhof" Herzogöd. Ein ganz besonders lieber Gruß erreichte ihn von seiner Tochter Manuela, die via Internet über den großen Teich hinweg gratulierte.
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