Pfarrer Triebenbacher stellt neues Gotteslob vor
Das Mitsingen fällt leichter

"Das neue Gotteslob (in der linken Hand) ist größer geworden, dafür auch augenfreundlicher", beschreibt Pfarrer Josef Triebenbacher. Bild: wro
Vermischtes
Fuchsmühl
15.04.2016
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Das neue Gotteslob bietet eine Fülle von Anregungen für das persönliche und gemeinschaftliche Gebet. Der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann nennt den geistlichen Begleiter eine Art "Proviantpaket" für das Glaubensleben. Was aber ist tatsächlich anders an diesem neuen Gotteslob, das nach einer zehnjährigen Entstehungsphase in den deutschsprachigen katholischen Kirchen seinen Einzug gehalten hat? "Ganz so neu ist nun auch wieder nicht", gestand Pfarrer Josef Triebenbacher.

Auf Einladung des Pfarrgemeinderates war der Marktredwitzer Seelsorger mit seinem Vortrag "Was ist neu am Gotteslob?" nach Fuchsmühl gekommen. Warum man sich zu einer Neugestaltung des seit 1975 gebräuchlichen "Gotteslobs" entschlossen hatte, erzählte der volksnahe Geistliche von "Herz Jesu" überraschend kurzweilig. Das neue Gotteslob sei nicht nur größere als die Vorgängerausgabe, es ist auch augenfreundlicher gestaltet. Neue Lieder seien hinzugekommen, andere wurden dem Rotstift geopfert.

Wie an Perlenschnur


Ein Novum sei auch, dass bis zu drei Strophen direkt unter den Notenzeilen stehen, das erleichtere das Mitsingen. Dass mit der Umschlaggrafik die heilige Dreifaltigkeit gemeint sei, erkenne man tatsächlich erst beim zweiten Mal hinsehen, gestand der Seelsorger. Überrascht, auch ein wenig beeindruckt zeigte man sich während der eineinhalbstündigen Ausführungen im Jugendheim auch von den eher unbekannten Seiten des Gesangsbuches; den Kleinoden an Gebeten und Texten, "aufgereiht wie an einer Perlenschnur", wie Triebenbacher die ausgewählten Stellen schließlich nannte.

Witzig, auch ein klein wenig originell ließ der Pfarrer die neuen Gebete Revue passieren, bat seine Zuhörer ausgewählte Lieder mitzusingen. Das taten die Zuhörer dann auch gerne und stellten fest, dass auch die noch unbekannten Melodien mit etwas Übung leicht ins Ohr gehen können.
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