Revierförster Eckhard Deutschländer beklagt enorme Wildschäden - Erich Köllner übernimmt erneut ...
Offensive gegen Schwarzwild

Neuwahlen bei der Jagdangliederungsgenossenschaft Herzogöd-Fuchsmühl: Im Bild von links Kassier Eckhard Deutschländer, Schriftführer Walter Aigner, Beisitzer Alfons Stobitzer, Vorsitzender Erich Köllner, stellvertretender Vorsitzender Franz Greger, Beisitzerin Marianne Köllner, die Kassenprüfer Xaver Stock und Helga Jäckel. Bild: wro
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Fuchsmühl
02.04.2016
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Fuchsmühl/Herzogöd. Erich Köllner kann auf eine jahrzehntelange Amtszeit zurückblicken. Bei der Versammlung der Jagdangliederungsgenossenschaft Herzogöd-Fuchsmühl in "Heidis Kaffeestüberl" erinnerte Vorsitzender Köllner: "Es war eine schöne Zeit. Früher gab es schon mal Probleme." Heute aber sei alles im Lot. "Mit dem Reden kommen die Leute zusammen." Doch nun sei die Zeit reif für den Rücktritt. Aber bedauerlicherweise habe sein designierter Nachfolger die Kandidatur wieder zurückgezogen, informierte der Vorsitzende und signalisierte seine Bereitschaft für eine weitere Amtszeit mit knappen Worten: "Wenn kein anderer da ist, dann mache ich's halt wieder."

Köllner widmete sich dann dem Rückblick: Das Rehessen alle zwei Jahre gehöre zu den Höhepunkten. Der Vorsitzende dankte Revierförster Eckhard Deutschländer für dessen Entgegenkommen. Besorgt kommentierte Deutschländer die aktuellen Schadensbilder. Bedingt durch die milden Wintermonate seien die durch das Wild verursachten Schäden relativ hoch, informierte der Revierförster und fuhr fort: "Es ist inzwischen eine Kunst geworden, eine junge Fichte hochzubringen." Völlig unbefriedigend seien die Abschusszahlen beim Schwarzwild, ergänzte Deutschländer. Zufrieden sei er mit der guten "Strecke" beim Rotwild. Man dürfe nicht zaudern, hob Deutschländer weiter hervor und forderte die Pächter auf in die Offensive zu gehen. Die Wildschäden könne man nicht einfach wegdiskutieren. Erich Köllner schloss sich den Worten Deutschländers an und sagte: "Es ist unsere Pflicht, die Schäden wieder in Ordnung zu bringen." Die Mittel müsse man aber sorgfältig einsetzen. Die anwesenden Jagdpächter zeigten sich für eine Diskussion offen und stimmten einstimmig für die Bereitstellung der erforderlichen Geldmittel. Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Jagdvorstand Erich Köllner, stellvertretender Jagdvorstand Franz Greger, Schriftführer Walter Aigner, Kassier Eckhard Deutschländer. Beisitzer sind Alfons Stobitzer und Marianne Köllner. Die Kassenprüfer heißen Xaver Stock und Helga Jäckel.
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