Stimmung macht spendabel

"Bäffs" Spottverse machten auch vor AWO-Kreisgeschäftsführerin Angelika Würner (rechts) und AWO-Kreisvorsitzendem Thomas Döhler (links) nicht Halt. Letzterer musste aufgrund seiner Abstammung aus Sachsen-Anhalt einiges über sich ergehen lassen. Döhler ertrug die Sticheleien mit Gelassenheit. Bild: wro
Vermischtes
Fuchsmühl
11.10.2016
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"Helfen, wo die Not am größten ist." Diesen Leitsatz hat sich die Arbeiterwohlfahrt schon lange zur Aufgabe gemacht. Eine beliebte Aktion, um dafür Geld zu sammeln, ist das alljährliche Benefizkonzert in Fuchsmühl.

Über den Reinerlös dürfen sich heuer "Kinder in Not" freuen. Allen Grund zur Freude hatte auch AWO-Kreisvorsitzender Thomas Döhler, der zum ersten Mal die inzwischen zu einer festen Einrichtung gewordene Veranstaltung eröffnete. Wie gewohnt blieb in der Fuchsmühler Mehrzweckhalle kein Platz frei.

Die Gäste kamen aus nah und fern, unter ihnen die Geschäftsführerin des AWO-Kreisverbandes Angelika Würner, Vertreter vieler AWO-Ortsverbände, der heimischen Wirtschaft, aber auch geistliche und politische Prominenz, wie Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch. Die Arbeit der AWO würdigend, zeigte sich der Abgeordnete vom Nachmittagsprogramm, aber auch von der Atmosphäre im Saal beeindruckt. Ehrenschirmherr der Benefizveranstaltung war Landrat Wolfgang Lippert; stellvertretend für ihn war Mitterteichs Bürgermeister Roland Grillmeier anwesend. Die Schirmherrschaft hatte Fuchsmühls Bürgermeister Wolfgang Braun inne. Die Organisatoren der AWO hatten wieder keine Mühen gescheut, um dem Publikum etwas Besonderes zu bieten. Höhepunkte des unterhaltsamen Nachmittags waren neben Kaffee und Kuchen, auch eine reichhaltige Tombola, vor allem aber der aus dem oberpfälzischen Trasching stammende Josef "Bäff" Piendl und Alleinunterhalter Manuel Rahm aus Pleußen. Die beiden Akteure, auch deren musikalisches Miteinander, waren ein Garant dafür, dass aus der Benefizveranstaltung nicht nur ein unterhaltsamer, sondern auch ein spendenreicher Nachmittag im Zeichen der Wohltätigkeit wurde. "Bäff", der Parade-Oberpfälzer, brachte Stimmung in den Saal. Als sympathischer Gesprächspartner mischte er sich gerne unters Volk, gefiel mit seinen Witzen und den eigens fürs Publikum versreich geformten G'stanzln; Erinnerungen an den Roider Jackl wurden wach. Von Tisch zu Tisch singend, eroberte er wortreich und mit viel Witz die längst offenen Herzen der Zuhörer.

Vollbluttalent


In seiner bescheidenen Art vergaß er nicht, seinen musikalischen Begleiter auf der Bühne zu loben: "Manuel Rahm ist ein super Musiker, ein echtes Vollbluttalent", pries "Bäff" Piendl den fleißig agierenden jungen Pleußener, der nicht nur mit seiner Steirischen, auch mit der Fiedel, nicht zuletzt aber mit seiner sympathischen Art begeistern konnte.
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