Waldweihnacht am Hackelstein
Krippenspiel und Fackelschein

Vermischtes
Fuchsmühl
29.12.2015
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Die Waldweihnacht am Hackelstein gehört seit mehr als vier Jahrzehnten zu einer liebgewordenen Tradition. Trotz wenig weihnachtlichen Wetters strömten auch heuer zahlreiche Besucher in den Steinwald.

Die Freunde der Fuchsmühler Bergwacht hatten wieder alle Hände voll zu tun, um ihre Waldweihnacht zu organisieren und die Felsenbühne besuchergerecht herzurichten. Notstromaggregate mussten aufgebaut werden. Holz wurde herangeschafft; Feuerstellen wurden vorbereitet, später dann entzündet. Zahlreiche Leitungen waren nötig - für Licht und Ton.

Die große Unbekannte bei der Vorbereitung war wieder einmal das Wetter. Das stimmungsvolle Bild mit Schnee und Eis blieb auch in diesem Jahr aus. Stattdessen sorgte der immer wieder einsetzende Regen für einige Sorgenfalten. Wird die Waldweihnacht überhaupt stattfinden können? Pünktlich um 16.30 Uhr, nach Einbruch der Dunkelheit, war es dann so weit. Der Regen hatte nachgelassen, die ersten Zuschauer strömten den Berg hinauf. Wie alle Jahre hatten sich auch Mitglieder des Fichtelgebirgsvereins Friedenfels auf den weiten Weg durch den Steinwald gemacht, um diesen beeindruckenden Weihnachtsabend an der Naturbühne miterleben zu dürfen. Die Laienspielgruppe unter der Leitung von Wolfgang Lang hatte ein Krippenspiel vorbereitet, der "Fuchsmühler G'sang" und Bläser des Musikvereins Wiesau sorgten für die weihnachtliche, musikalische Umrahmung. Die Geschichte von der Geburt Jesu, die Szenen um die Hirten an der Krippe wurden dann - wie erwartet - zum Höhepunkt eines langsam ausklingenden, stimmungsvollen Weihnachtstages. Trotz der fehlenden Schneeflocken sorgten das abschließende, gemeinsam gesungene "Stille Nacht, heilige Nacht" und der Fackelmarsch hinunter nach Fuchsmühl für ein ganz klein wenig Winter- und Gänsehautgefühl.
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