Wallfahrt zum Gedenkstein bei Fuchsmühl
Für den Frieden beten

Mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal für den Frieden durch stellvertretenden Landrat Günther Kopp (Vierter von links) und Bürgermeister Wolfgang Braun (links) gedachte man der Opfern beider Weltkriege. Pfarrer Joseph (Zweiter von rechts) betete um den Frieden in der Welt. Bild: wro
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Fuchsmühl
25.05.2016
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Als im Jahr 1959 die Heimkehrer-Wallfahrt ins Leben gerufen wurde, stand der Dank für die glückliche Heimkehr aus Krieg und Gefangenschaft im Fokus. Von Wiesau ausgehend pilgerten damals rund 2000 Gläubige hinauf nach Fuchsmühl. 16 Jahre später errichtete man am Fuchsmühler Ortseingang ein Mahnmal für den Frieden, Jahre später wurde die Heimkehrerwallfahrt in Friedenswallfahrt umbenannt.

Zahlreiche Gläubige waren auch am Sonntag wieder nach Fuchsmühl gekommen. Gemeinsam mit den Soldatenkameradschaften aus dem Landkreis beteten sie für Frieden und Versöhnung in der Welt, gleichzeitig gedachten sie auch der Opfer beider Weltkriege. Bürgermeister Wolfgang Braun dankte den Initiatoren der Wallfahrt und zitierte aus der Festrede: "Möge dieser Gedenkstein recht lange eine Erinnerung an die Not und das Elend der Menschen sein." Als Vertreter des Landkreises mahnte Günther Kopp: "Frieden ist nicht selbstverständlich. Neid, Missgunst und Hass stürzen Europa in ein Chaos." Auch Pfarrer Joseph erinnerte an die Folgen des Weltenbrandes. "Betet für den Frieden der Welt!"
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