Zeltlager der BRK-Spezialeinheiten
Die Sokos des Roten Kreuzes

Das zweitägige Fachdienstlager unter freiem Himmel kam gut an. Unter der Leitung von Christian Stahl (links) wurden am Fuchsmühler Waldbadeweiher nicht nur fachspezifische Themen diskutiert, entspannt widmete man sich gerne auch einmal anderen Themen. Bild: wro
Vermischtes
Fuchsmühl
18.09.2016
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Die Fachdienste der BRK-Bereitschaften sind die "Spezialeinheiten" im Tirschenreuther Kreisverband. Von den Männern und Frauen werden spezielle Aufgaben wahrgenommen. Neben ihrem persönlichen Engagement sind aber auch besondere Kenntnisse nötig.

Am Wochenende trafen sich die Vertreter des BRK-"Sondereinsatzkommandos" zu einem gemeinsamen und entspannten Treffen am Waldbadeweiher in Fuchsmühl. Mit dabei auch Kreisgeschäftsführer Holger Schedl, der dem Zelt-und Fachdienstlager einen Besuch abstattete.

Eigentliches Ziel der gemeinsamen Tagung in Fuchsmühl waren nicht nur der Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Vor allem stand das Kennenlernen untereinander im Vordergrund. "Aber auch das gemeinsame Miteinander unter freiem Himmel", verriet der Katastrophenschutzbeauftragte und stellvertretende BRK Bereitschaftsleiter Christian Stahl im Gespräch mit dem "Neuen Tag". Ergänzend fügte der Erbendorfer hinzu: "Wir arbeiten ausnahmslos ehrenamtlich!" Auf diese Feststellung legte er ganz besonderen Wert. Die BRK-Spezialeinheit bezeichnete er als gut aufgestellt. Stahl bedauerte jedoch den fehlenden Nachwuchs.

Wie wichtig der Katastrophenschutz sei, hätten die vergangen Monate wieder einmal deutlich bewiesen. Davon konnten auch der Wiesauer Fachdienstleiter Ralf Arnold und viele seiner Kollegen ein Lied singen. Arnold verwies auf die jüngsten Einsätze in Simbach, aber auch an die Hochwassergebiete vor wenigen Jahren. "Wir sind davon nicht gefeit", betonte Christian Stahl und erinnerte daran, wie schnell zum Beispiel aus einem schmalen Bächlein ein reißender Fluss werden kann.

Zwei Tage lang - am Samstag und am darauffolgenden Sonntag - wurde miteinander geplaudert, über fachbezogene Themen diskutiert. Noch einmal wurden auch Erinnerungen an die vergangenen Monate wach, als man in der inzwischen geschlossenen Wiesauer Notunterkunft fast rund um die Uhr die ankommenden Flüchtlinge betreute.
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