Beratungszentrum in Altenstadt

Wirtschaft
Fuchsmühl
07.04.2016
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Im neuen Baugebiet Altenstadt-Mitte, vormals Röger-Areal, entsteht ein Bürogebäude für 50 Beschäftigte. Bauherren sind zwei, die sich mit Finanzen auskennen und bislang in Weiden beheimatet sind.

Altenstadt/Fuchühl. (sm) Die Anwaltskanzlei Schott-Dobmeier-Kießlich (Insolvenzrecht und Sanierung) sowie die Steuerkanzlei Bächer & Kollegen (Steuer- und Unternehmensberatung, mit Niederlassungen in Weiden, Fuchsmühl, Marktredwitz, Bayreuth, Hof, Regensburg und Rückersdorf) bauen im Gewerbegebiet gemeinsam ein großes Bürogebäude. Die selbstständigen Kanzleien sind bereits Kooperationspartner und haben bisher ihren Sitz in der Postgasse 1 in Weiden. Allerdings werden dort die Räume zu eng.

In Altenstadt errichten die beiden Kanzleien in den kommenden Monaten ein Zentrum für Insolvenzverwaltung, Sanierungs-, Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatung sowie Wirtschaftsprüfung. Zudem zieht ein Lohnsteuerhilfeverein ein, der Beratung für Arbeitnehmer anbietet.

Die Entscheidung für Altenstadt fiel nicht nur wegen der ruhigen und zentralen Lage, sondern auch wegen der guten Verkehrsanbindung und der leichten Auffindbarkeit. Es gibt in der Nähe einen Autobahnanschluss, unmittelbar neben dem neuen Bürogebäude eine Bus- und Bahnanbindung sowie Parkplätze direkt vorm Haus. Der Neubau bietet außerdem optimale räumliche Voraussetzungen. Planer ist Architekt Hermann Rauh vom Büro "Rauh + Müller Architekten" aus Weiden.

Pultdach und Erdwärme


Im Keller des neuen Gebäudes werden Technik und Registratur untergebracht, im Erdgeschoss und Obergeschoss liegen die Büroräume. Es entstehen zwei selbstständige Gebäude, die aneinandergebaut werden. Die Bürofläche je Haus beträgt 450 Quadratmeter. Eine spätere Erweiterung wäre möglich. Die Gesamtinvestition liegt bei 1,8 Millionen Euro netto für Grundstück, Gebäude, Außenanlagen und Einrichtung. Die Gebäude entstehen in Massivbauweise mit Vollwärmeschutz (KfW-Effizienzhaus 70), erhalten ein Pultdach, eine Photovoltaikanlage und werden mit Erdwärme beheizt.

Die Bauherren haben sich einen engen Zeitplan gesetzt. Der Grundstückskauf war im Herbst 2015. Danach begannen sofort die Planungen. Der Gemeinderat hat dem Bauvorhaben bereits im Januar zugestimmt. Die Baugrube ist inzwischen ausgehoben. Die Bauherren wollen spätestens im Dezember einziehen.

Die Erschließung an der Ernst-Kraus-Straße schreitet ebenfalls voran. Demnächst sollen die ersten Wohnhäuser entstehen.
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